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Schalke gut im Rennen: Das zahlen die Hauptsponsoren den Bundesligisten

Ron Schallenberg
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Ohne Sponsoren geht im Profifußball nichts mehr. Steigende Gehälter, teure Transfers und hohe laufende Kosten lassen sich ohne Partner aus der Wirtschaft schlichtweg nicht mehr finanzieren. Das Gefälle zwischen den einzelnen Bundesligisten ist jedoch gewaltig.


Eine Analyse des kicker zeigt, wie stark die einzelnen Vereine finanziell von ihrem Hauptsponsor profitieren. Obgleich gerade erst in das Oberhaus zurückgekehrt, lässt der FC Schalke 04 einige etablierte Klubs hinter sich.

Gerade die zuletzt finanziell nicht auf Rosen gebetteten Königsblauen wissen: Ohne einen finanzstarken Hauptsponsor lassen sich Leistungsträger nicht halten. Die Kaderqualität sinkt und damit auch die sportliche Perspektive.

Das Spektrum dieser Partnerschaften geht weit über Trikotwerbung hinaus. Ausrüsterdeals, Verkauf der Stadion-Namensrechte und diverse exklusive Kooperationsmodelle sind ebenfalls Teil der Zusammenarbeit mit den Unternehmen.

Schalke weit vor anderen Aufsteigern

Wenig überraschend führt der FC Bayern München das Bundesliga-Ranking an. Bereits seit 2002 besteht die Partnerschaft mit der Deutschen Telekom. Der Telekommunikationsriese überweist jährlich rund 60 bis 65 Millionen Euro an die Säbener Straße.

Rang zwei im Bundesliga-Ranking nimmt dem Fachblatt zufolge RB Leipzig ein. Rund 35 Millionen Euro pumpt Red Bull Jahr für Jahr in den Klub. Diese Verbindung existiert von der ersten Stunde an, seit der Verein 2009 ins Leben gerufen wurde.

Den dritten Platz im Liga-Ranking belegt Borussia Dortmund. Seit 2025 wirbt das Telekommunikationsunternehmen Vodafone als Haupt- und Trikotsponsor auf der Brust des BVB und überweist dafür jährlich 30 Millionen Euro an die Westfalen.

Soufiane El-Faouzi
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Vom Aufstieg in die Bundesliga profitiert Schalke 04 auch bei den finanziellen Zuwendungen des neuen Hauptsponsors Beumer Group. Wären die Knappen in der kommenden Saison im Unterhaus am Start, würden sie von dem Intralogistik-Konzern 3,5 Millionen Euro im Jahr einstreichen. Nach der Rückkehr in die Beletage des deutschen Fußballs sind es hingegen 7 Millionen Euro per annum. Damit belegt Königsblau Rang acht – vor Klubs wie etwa Mainz 05 (5 Mio.) oder Augsburg und Union Berlin (je 4 Mio.).

Am unteren Ende des Rankings finden sich neben Augsburg und Berlin wenig überraschend die beiden anderen Aufsteiger. Während die SV Elversberg von Ursapharm auf 3 bis 5 Millionen Euro hoffen darf, zahlt Lohnhersteller Hedenkamp an den SC Paderborn 2,5 Millionen Euro.