Gerüchte um Sasa Kalajdzic – Spur nach Österreich offenbar (noch) nicht konkret

Auf der Einkaufliste des FC Schalke 04 für die neue Saison, in der im Optimalfall der Klassenerhalt in der Bundesliga ohne langes Zittern gelingen soll, steht mindestens ein neuer Stürmer weit oben auf der Einkaufsliste. Sollte Edin Dzeko seine Karriere entgegen der königsblauen Hoffnungen beenden und der in der Vergangenheit schon mehrfach wechselwillige Moussa Sylla das Weite suchen, könnten auch mehrere Angreifer kommen. Die in den vergangenen Tagen vermeldete Spur nach Österreich und zu Sasa Kalajdzic allerdings ist im Moment noch nicht wirklich konkret.
Wie Sky-Reporter Dirk g. Schlarmann vermeldet, wird Kalajdzic nicht zu S04 wechseln, wobei der Schalke-Insider seinen Post auf X mit einem „Stand jetzt“ versieht und damit zumindest nicht ausschließt, dass die Personalie doch noch auf die Agenda rückt.
Klar allerdings scheint, dass es für Kalajdzic beim Linzer ASK nicht weitergeht, obwohl die Oberösterreicher das nationale Double mit Meisterschaft und Pokalsieg errungen haben, somit die Chance auf den Start in der Champions League haben.
Vertrag bei den Wolves als Knackpunkt?
Kalajdzic allerdings war von den Wolverhampton Wanderers nach Linz zu verliehen und besitzt beim englischen Premier-League-Absteiger noch einen bis 2027 laufenden Vertrag, der so gut dotiert sein dürfte, dass eine feste Verpflichtung für den LASK nicht möglich ist.

Auch Schalke wäre auf ein finanzielles Entgegenkommen des 28 Jahre alten Angreifers angewiesen, der in 27 Einsätzen sieben Tore und elf Vorlagen zum Linzer Doppeltriumph beigetragen hat. Dass Kalajdzic mit Österreich zur WM 2026 reist und das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada dazu nutzen könnte, seinen Marktwert auf größtmöglicher Bühne zu erhöhen.
Gut möglich daher, dass Schalke im Falle eines konkreter werdenden Interesses Konkurrenz erhält, zumal sich Kalajdzic gerade in den vergangenen Wochen seiner einstigen Top-Form angenähert hat, die Wolverhampton im Sommer 2022 18 Millionen Euro Ablöse an den VfB Stuttgart überweisen ließ, ehe das Verletzungspech mit den Kreuzbandrissen Nummer zwei und drei unerbittlich zugeschlagen hat.