Kolasinac-Hammer? So realistisch ist die Schalke-Rückkehr

Der FC Schalke 04 arbeitet nach dem Aufstieg am Kader für die Bundesliga. Dabei rückt auch eine spektakuläre Rückkehr von Sead Kolasinac in den Fokus.
Nach dem Bundesliga-Aufstieg richtet sich der Blick beim FC Schalke 04 voll auf die Kaderplanung – und dabei rückt ein alter Bekannter wieder in den Fokus: Sead Kolasinac. Wie der TV-Sender Sky berichtet, ist eine Rückkehr des bosnischen Nationalspielers nach Gelsenkirchen aktuell zumindest nicht ausgeschlossen.
Der 32-Jährige steht noch bei Atalanta Bergamo unter Vertrag, könnte den Klub im Sommer jedoch ablösefrei verlassen. Genau das macht ihn für Schalke besonders interessant. Gleichzeitig bemühen sich die Italiener laut Sky intensiv um einen Verbleib und sollen Kolasinac einen neuen Dreijahresvertrag angeboten haben – finanziell wohl deutlich lukrativer als ein mögliches Angebot aus Gelsenkirchen.
Sportlich würde der Defensiv-Allrounder perfekt ins Profil der Königsblauen passen. Kolasinac kann sowohl in der Innenverteidigung als auch auf der linken Seite spielen und kennt den Verein bestens: Zwischen 2011 und 2017 war er Stammspieler auf Schalke, 2021 kehrte er zudem noch einmal für ein halbes Jahr zurück.
Dzeko und Katic als Schalke-Faktor für Kolasinac
Auch die personelle Situation könnte eine Rolle spielen. Mit Edin Dzeko und Nikola Katic stehen zwei seiner Nationalmannschaftskollegen im aktuellen Schalke-Kader. Laut Sky-Reporter Dirk große Schlarmann wäre ein Wechsel daher ein „Herzens-Transfer“, der für beide Seiten gut passen könnte.

Dennoch bleibt die Lage offen. Eine Rückkehr hängt nicht nur von Schalkes finanziellen Möglichkeiten ab, sondern auch davon, wie Atalanta künftig mit Kolasinac plant. Klar scheint: Für ein Comeback müsste der Verteidiger wohl auf Teile seines Gehalts verzichten – etwas, das angesichts seiner Verbundenheit zum Klub aber nicht ausgeschlossen ist.
Eine schnelle Entscheidung ist ohnehin nicht zu erwarten. Zunächst liegt der Fokus des 32-Jährigen auf der WM-Teilnahme mit Bosnien. Erst danach dürfte sich klären, ob es tatsächlich zum nächsten Kapitel auf Schalke kommt – oder ob der „Kolasinac-Hammer“ ausbleibt.