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„Statue bauen!“: Gladbach-Torjäger adelt Schalke-Star Dzeko

Edin Dzeko
Foto: IMAGO

Der FC Schalke hat mit Edin Dzeko einen echten Anführer in seinen Reihen. Gladbach-Stürmer Haris Tabakovic schwärmt nach der WM-Qualifikation von seinem Idol – sportlich wie menschlich.


Die erfolgreiche WM-Qualifikation von Bosnien-Herzegowina hat nicht nur sportlich für Aufsehen gesorgt, sondern auch für emotionale Momente abseits des Platzes. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem ein Name: Edin Dzeko. Für Borussia Mönchengladbachs Angreifer Haris Tabakovic ist der Schalke-Routinier weit mehr als nur ein Mitspieler.

Nach den dramatischen Playoff-Siegen gegen Wales und Italien kannte der Jubel keine Grenzen. Besonders die Feierlichkeiten in Sarajevo werden Tabakovic wohl für immer in Erinnerung bleiben. „Wie wir auf dem Balkon standen und die Fans unsere Namen gerufen haben, werde ich nie vergessen, das war hochemotional“, schilderte der 31-Jährige die Szenen vor zehntausenden Anhängern im Gespräch mit der Sport Bild.

Sportlich hatten sowohl Tabakovic als auch Dzeko großen Anteil am Erfolg. Beide erzielten in den entscheidenden Spielen wichtige Treffer und bewiesen zudem Nervenstärke vom Punkt. Doch für den Gladbacher steht fest, wer der wahre Anführer dieser Mannschaft ist. „Edin sollte man in Bosnien eine Statue bauen! Er ist unser Kapitän, unser Anführer – und das in allen Belangen“, sagte Tabakovic und geriet regelrecht ins Schwärmen.

Schalke-Star Dzeko als Vorbild auf und neben dem Platz

Besonders imponiert ihm dabei nicht nur die Qualität des 40-Jährigen, sondern auch dessen Einstellung. Eine Szene aus dem Wales-Spiel bleibt ihm dabei besonders im Kopf: Dzeko ließ sich nach seinem Treffer freiwillig auswechseln, um dem Team zu helfen. Auch abseits des Rasens zeigte sich der Schalke-Stürmer als treibende Kraft.

Edin Dzeko
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Nach den Spielen wurde ausgiebig gefeiert – und Dzeko ging dabei voran. „Edin hat ja noch gegen 7 Uhr ein Live-Video geteilt“, verriet Tabakovic mit einem Lächeln. Erst gegen neun Uhr morgens endete die lange Nacht für die Spieler. Die enge Verbindung zwischen den beiden Angreifern kommt nicht von ungefähr. In Deutschland leben sie nur rund 50 Kilometer voneinander entfernt und stehen regelmäßig in Kontakt. „Wir hören uns sehr regelmäßig, weil wir uns zu jedem Tor gegenseitig gratulieren“, erklärte Tabakovic.

Mit Blick auf die Weltmeisterschaft geht das Sturm-Duo nun gemeinsam mit großen Ambitionen an den Start. Das Ziel ist klar formuliert: Bosnien will nicht nur dabei sein, sondern auch in der K.o.-Phase ein Wort mitreden.