„In dieser Liga reicht das nicht“: Dzeko schlägt nach Schalke-Remis Alarm

Der FC Schalke verspielt gegen Dynamo Dresden einen Vorsprung und steckt weiter in der Ergebniskrise. Edin Dzeko schlägt nach dem 2:2 Alarm und warnt eindringlich vor den Folgen im Aufstiegskampf.
Trotz eines starken Auftritts von Edin Dzeko kommt der FC Schalke 04 in der 2. Bundesliga weiter nicht aus der Ergebniskrise. Beim 2:2 gegen Dynamo Dresden verspielten die Königsblauen erneut einen komfortablen Vorsprung – und der neue Star-Stürmer fand danach deutliche Worte.
Dzeko hatte Schalke mit zwei Treffern früh auf Kurs gebracht und schien bei seiner Auswechslung nach rund 70 Minuten bereits als Matchwinner festzustehen. Doch nach seinem Gang vom Platz kippte die Partie: Ein Eigentor und ein später Ausgleich ließen die Arena verstummen. Der 39-Jährige machte nach Abpfiff klar, wie sehr ihn der erneute Punktverlust ärgert: „Ich habe gedacht, das 2:0 hätte gereicht, aber in dieser Liga reicht das nicht“, sagte er bei Sky.
Dabei wollte der Bosnier die Verantwortung nicht auf seine Auswechslung schieben. „Wir haben nicht die zwei Gegentore bekommen, weil ich schon weg war“, stellte Dzeko unmissverständlich klar. Vielmehr gehe es um grundsätzliche Probleme im Spiel der Schalker. Besonders die fehlende Konsequenz nach Führungen bereitet ihm Sorgen.
Dzeko kritisiert Schalkes Konzentrationsmängel deutlich
Deutlich wurde Dzeko auch mit Blick auf das erste Gegentor der Dresdner. „Man muss bis zur letzten Minute 100 Prozent konzentriert sein. Dieses erste Gegentor war einfach dumm, aus dem Nichts“, kritisierte er. Sein Fazit fiel entsprechend ernüchternd aus: „Wir müssen aufpassen. Wir haben gesehen, dass das in dieser Liga nicht reicht.“
Trotz seiner drei Tore in den ersten drei Einsätzen für Schalke bleibt die defensive Anfälligkeit ein zentrales Thema. Sechs Gegentreffer in diesem Zeitraum seien schlicht zu viel, betonte der Angreifer: „Das ist zu viel!“ Für einen Klub mit klaren Aufstiegsambitionen sei das nicht akzeptabel.
Sportlich wächst der Druck auf die Mannschaft von Trainer Miron Muslic. Die Königsblauen warten seit fünf Spielen auf einen Sieg, hat die Tabellenführung verloren und droht bei weiteren Ausrutschern aus der Aufstiegszone zu rutschen. Dzeko weiß um die Situation: „Der Druck wird größer. Alle reden über diese fünf Spiele, die Schalke nicht gewonnen hat.“ Dennoch versucht er, den Blick nach vorne zu richten: „Heute hat es nicht geklappt, nächsten Sonntag in Kiel haben wir die nächste Chance.“