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Muss Schalke um Muslic bangen? Hefer spricht Klartext

Miron Muslic
Foto: IMAGO

Der FC Schalke erlebt unter Trainer Miron Muslic einen beeindruckenden Aufschwung und führt die Tabelle an. Aufsichtsratschef Axel Hefer findet nun deutliche Worte zur Zukunft des Coaches und den Zielen der Königsblauen.


Noch vor einem Jahr steckte FC Schalke 04 tief in der Krise, heute gehen die Königsblauen als Tabellenführer ins Jahr 2026. Der sportliche Umschwung trägt vor allem einen Namen: Miron Muslic. Der 43-Jährige hat die Mannschaft stabilisiert, insbesondere defensiv, und den Glauben an eine erfolgreiche Zukunft zurückgebracht. Entsprechend wächst die Sorge, andere Klubs könnten auf den Trainer aufmerksam werden.

Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender Axel Hefer sieht dafür aktuell jedoch keinen Anlass. Im Interview mit dem kicker machte der 48-Jährige unmissverständlich klar: „Ich glaube, dass der Verein und Miron sehr gut zueinander passen und dass Miron das auch zu schätzen weiß.“ Für Hefer ist klar, dass Muslic auf Schalke genau das Umfeld vorfindet, das ein Trainer in einer frühen Phase seiner Laufbahn braucht.

Gleichzeitig nutzte Hefer die Gelegenheit, um ein altes Problem der Königsblauen offen anzusprechen. „Das ist ja genau der Fluch, der uns Schalker verfolgt: Wir haben gefühlt seit Ewigkeiten Schwierigkeiten, Kontinuität auf den wichtigsten Positionen zu gewährleisten.“

Muslic und Baumann sollen Schalkes Neustart prägen

Mit Muslic auf der Trainerbank und Frank Baumann als Sportvorstand soll sich das nun ändern. Der Weg ist dabei klar definiert. Nach den sportlichen und wirtschaftlichen Turbulenzen zu Beginn des Jahrzehnts richtet Schalke den Blick wieder nach oben. „Nach der fast schon als Komplettzusammenbruch zu bezeichnenden Entwicklung, die wir Anfang des Jahrzehnts erleiden mussten, sind wir dabei, den Verein wieder in die Bundesliga zu führen“, betonte Hefer – mit dem Anspruch, sich dort dauerhaft zu etablieren.

Muslic selbst besitzt noch einen Vertrag bis 2027. Ein erfolgreicher Saisonverlauf und ein möglicher Aufstieg würden seine Arbeit weiter aufwerten – und ihn zwangsläufig interessanter machen. Doch zumindest aus Vereinssicht ist die Marschroute eindeutig: Auf Schalke soll wieder Ruhe einkehren. Und die beginnt, so Hefer, auf der Trainerbank.