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Schalke-Star dachte ans Karriereende: „Natürlich fragt man sich…“

Nikola Katic, Maximilian Wöber und Hasan Kurucay
Foto: IMAGO

Ein Schalke-Profi dachte nach zahlreichen Verletzungen sogar über ein Karriereende nach. Nun spricht er über seine schwere Zeit und das erfolgreiche Comeback.


Nach einer langen Verletzungsphase hat Maximilian Wöber beim FC Schalke 04 sportlich wieder Fuß gefasst. Inzwischen ist der Innenverteidiger sogar in die österreichische Nationalmannschaft zurückgekehrt. Dass es dazu kommen würde, war für ihn zwischenzeitlich keineswegs selbstverständlich. Aufgrund seiner zahlreichen körperlichen Rückschläge beschäftigte sich Wöber sogar mit einem möglichen Karriereende.

In den vergangenen Spielzeiten wurde der Österreicher immer wieder von Verletzungen ausgebremst. Muskel- und Knieprobleme verhinderten regelmäßige Einsätze, auch seine Zeit bei Werder Bremen war von langen Pausen geprägt. Die wiederkehrenden Beschwerden ließen Wöber zunehmend an seinem Körper zweifeln.

„Natürlich fragt man sich, macht der Körper noch mit und kann ich wieder auf diesem Niveau spielen, ohne dass ich mich wieder verletze“, erklärte der Verteidiger während einer Medienrunde der österreichischen Nationalmannschaft. Besonders schwer traf ihn, dass er die Weltmeisterschaft im Sommer verpasste. Kurz vor dem Turnier hatte Wöber erneut körperliche Probleme bekommen.

Wöber feiert erfolgreiches Comeback auf Schalke

Eine rechtzeitige Rückkehr wäre möglicherweise noch denkbar gewesen, doch gemeinsam mit dem Nationaltrainer entschied er sich gegen eine Teilnahme. Für den Abwehrspieler war das ein schwerer Rückschlag. „Es sind schon sehr viele Tränen geflossen, weil die WM der große Motivator war, der mich durch die Jahre getragen hat“, blickte Wöber auf diese Phase zurück.

Maximilian Wöber
Foto: IMAGO

Mittlerweile habe sich seine Situation jedoch deutlich verändert. „Die ganzen negativen Gedanken sind jetzt weg. Ich freue mich, wieder hier zu sein.“ Einen wichtigen Anteil daran schreibt Wöber auch der medizinischen Betreuung beim FC Schalke 04 zu. Nach seinem Wechsel zu den Königsblauen sei er behutsam an die Belastung herangeführt worden. „Ich bin super aufgebaut worden, kann jetzt voll angreifen und muss mir keine Sorgen mehr machen, ob ich zu viel oder zu wenig trainiere.“

Auch sportlich gibt es erste Erfolgserlebnisse. Trainer Miron Muslic setzte Wöber an den ersten vier Bundesliga-Spieltagen jeweils als Einwechselspieler ein. Beim 3:1-Auswärtserfolg gegen Union Berlin erzielte der Österreicher zudem seinen ersten Treffer im Schalke-Trikot.