Maximilian Wöber lobt die medizinische Abteilung: „Bin super aufgebaut worden“

Als der FC Schalke 04 Mitte Juli die Verpflichtung von Maximilian Wöber bekannt gab, hielt sich die Euphorie in Gelsenkirchen in Grenzen. Zwar wurde keine Ablöse an Leeds United fällig, doch hatte der Innen- und Linksverteidiger in der Vorsaison gerade zwei Bundesliga-Kurzeinsätze auf Leihbasis für Werder Bremen absolviert und ansonsten viel Zeit im Krankenstand verbracht. Nach rund zwei Monaten sieht es aber danach aus, als wäre Schalke ein guter Griff gelungen.
In der Startelf von Trainer Miron Muslic stand Wöber zwar noch nicht, wurde an den ersten vier Spieltagen aber immer eingewechselt und markierte beim 3:1-Auswärtssieg beim 1. FC Union Berlin sogar den Treffer zum Endstand. Vor allem aber ist der 28-Jährige fit und belastbar, was in der jüngeren Vergangenheit längst nicht immer der Fall war.
Via kicker.de sprach Wöber für seine körperliche Stabilität nun der medizinischen Abteilung von S04 ein großes Lob aus: „Ich bin super aufgebaut worden, kann jetzt voll angreifen und muss mir keine Sorgen mehr machen, ob ich zu viel oder zu wenig trainiere“, so der gebürtige Wiener, der auch kein Geheimnis daraus macht, zuvor schon von Selbstzweifeln geplagt gewesen zu sein: „Natürlich fragt man sich, macht der Körper noch mit und kann ich wieder auf diesem Niveau spielen, ohne dass ich mich wieder verletze.“
„Hundertprozentiges Vertrauen in meinen Körper“
Nach seinem guten Start auf Schalke erhielt Wöber, der auch die WM 2026 verletzungsbedingt verpasst hat, die Einladung zur österreichischen Nationalmannschaft und darf in den nächsten Tagen darauf hoffen, sein Konto von bisher 31 A-Länderspielen aufstocken zu können.

Zurück im Kreise der Nationalmannschaft freut sich Wöber vor allem darüber, endlich wieder stabil zu sein: „Ich fühle mich sehr gut und habe wieder hundertprozentiges Vertrauen in meinen Körper“, berichtet der 1,88 Meter große Abwehrspieler, der nach der Rückkehr nach Gelsenkirchen sicherlich alles daran setzen wird, über kurz oder lange den Sprung in die Schalker Stammelf zu schaffen.