El-Faouzi entscheidet sich für Marokko: Jetzt spricht der Schalke-Star

Nach Gerüchten um ein DFB-Interesse hat Soufiane El-Faouzi über einen möglichen Kontakt zu Jürgen Klopp gesprochen. Der Schalke-Profi erklärt zudem seine Entscheidung für Marokko.
Soufiane El-Faouzi hat sich für den Weg mit der marokkanischen Nationalmannschaft entschieden. Der Mittelfeldspieler des FC Schalke 04 äußerte sich nach dem 0:0 gegen die SV Elversberg zu seiner Zukunft auf Länderspielebene – und sprach dabei auch über einen möglichen Kontakt zum neuen Bundestrainer Jürgen Klopp. Vor der Bekanntgabe des ersten DFB-Kaders unter Klopp war El-Faouzi als möglicher Kandidat gehandelt worden.
Auf das kolportierte Interesse des Deutschen Fußball-Bundes angesprochen, hielt sich der 24-Jährige allerdings laut RUHR24 bedeckt: „Ich habe davon wenig gehört.“ Zu einem persönlichen Austausch mit dem Bundestrainer kam es nach seinen Angaben ebenfalls nicht. Auf die Frage nach einem direkten Kontakt mit Klopp antwortete er: „Ich direkt nicht.“ Ob er sich grundsätzlich einen Einsatz für die deutsche Nationalmannschaft gewünscht hätte, ließ der Schalker anschließend offen und vermied eine eindeutige Antwort.
Stattdessen wird El-Faouzi erneut zur marokkanischen Auswahl reisen. Bereits im Mai hatte der gebürtige Siegener sein Debüt für Marokko gefeiert und beim 5:0 in einem Testspiel gegen Burundi 45 Minuten auf dem Platz gestanden. Weil es sich nicht um eine Pflichtpartie handelte, wäre ein späterer Verbandswechsel grundsätzlich noch möglich gewesen.
Schalke-Star El-Faouzi erklärt Eentscheidung für Marokko
Inzwischen hat sich El-Faouzi jedoch klar für Marokko positioniert. „Es war ein Testspiel. Dennoch hat es mir sehr gut gefallen, ich hatte eine gute Verbindung mit dem Trainer gehabt“, blickte der Schalke-Profi laut Sky auf seinen ersten Aufenthalt bei der Nationalmannschaft zurück. Seine Entscheidung bezeichnete er als „Herzensentscheidung“.

Nun könnte es für den Mittelfeldspieler erstmals in einem Pflichtspiel ernst werden. Marokko trifft in der Qualifikation für den Afrika-Cup am 25. September auf Gabun und vier Tage später auf Lesotho. El-Faouzi hofft dabei auf Spielzeit: „Da habe ich Bock, auch auf Einsätze zu kommen.“
Die Entwicklung des marokkanischen Nationalteams verfolgt der Schalker ohnehin mit großer Begeisterung. „Die letzten beiden WMs waren sehr stark von Marokko. Dementsprechend macht sich Marokko langsam. Da hab ich Bock, mitzumischen und freue mich mega drauf“, erklärte El-Faouzi. Nach den beiden Qualifikationsspielen steht für Marokko am 4. Oktober außerdem noch ein Testspiel gegen Ghana auf dem Programm.