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Aufsteiger-Transfercheck: Paderborn gerupft, Elversberg rüstet auf

Elversberg vs Paderborn
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Schalkes Konkurrenten im Abstiegskampf haben bisher sehr unterschiedliche Sommer. Ein Überblick über die Transfers der drei Aufsteiger.


Schalke wird in der kommenden Bundesliga-Saison aller Voraussicht nach gegen die gleichen Klubs um den Klassenerhalt kämpfen, gegen die man in der Vorsaison um den Aufstieg konkurrierte. Elversberg und Paderborn sind die direkten Mitaufsteiger und damit die natürlichsten Konkurrenten im Abstiegskampf. Ein Blick auf die Transferbilanzen laut Transfermarkt.de zeigt, wer Schalke so richtig gefährlich werden kann.

Paderborn hat den schwierigsten Sommer der drei Aufsteiger hinter sich. Mit Mika Baur verloren die Ostwestfalen ihren wohl wichtigsten Spieler der Vorsaison, für 5,25 Millionen Euro wechselte er in den vergangenen Tagen zu Celtic Glasgow. Dazu gingen mit Calvin Brackelmann und Filip Bilbija zwei weitere Leistungsträger verloren, beide ablösefrei. Brackelmann schloss sich dem FC Augsburg an, Bilbija wechselte zu Derby County. Für drei Spieler, die maßgeblich am Aufstieg beteiligt waren, kassierte Paderborn also nur 5,25 Millionen Euro insgesamt.

Auf der Zugangsseite präsentiert sich der SC noch verhalten. Bei 2,7 Millionen Euro Gesamtausgaben ist der teuerste Festtransfer Oliver Batista Meier für 400.000 Euro. Kein einziger Neuzugang spielte in der vergangenen Saison in der Bundesliga, stattdessen bediente man sich überwiegend in der zweiten und dritten Liga. Allerdings dürfte der SCP noch nach einem Ersatz für Mika Baur suchen.

Elversberg investiert ohne Transfererlöse über zwölf Millionen

Ein völlig anderes Bild zeigt die SV Elversberg. Die Saarländer haben laut Transfermarkt.de bereits 12,1 Millionen Euro investiert und dabei keinen einzigen Leistungsträger abgegeben. Rekordzugang Cole Campbell kam für sechs Millionen Euro von Borussia Dortmund, Maurice Krattenmacher für zwei Millionen von Bayern München und Lukasz Poreba für 1,6 Millionen vom HSV. Per Leihe kamen zusätzlich Noel Futkeu, der Torschützenkönig der abgelaufenen Zweitligasaison von Eintracht Frankfurt, Francis Onyeka von Bayer Leverkusen und Noah Darvich vom VfB Stuttgart. Kein einziger Spieler wurde bislang für eine Ablöse abgegeben, was ein Transferminus von 12,1 Millionen Euro ergibt.

Schalke liegt zwischen beiden Extremen. Die Königsblauen haben bislang 2,65 Millionen Euro ausgegeben.

Robin Gosens und Edin Dzeko
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Satoshi Tanaka kam für eine Million von Düsseldorf, Junior Adamu und Junior Dina Ebimbe kosteten jeweils 800.000 Euro. Edin Dzeko, Robin Gosens und Maximilian Wöber kamen per Leihe beziehungsweise ablösefrei, Kevin Müller für lediglich 50.000 Euro. Auf der Abgangsseite ist Ilyes Hamache mit 200.000 Euro zum SC Cambuur der einzige nennenswerte Erlös, während noch keine Leistungsträger abgegeben wurden.

Derartige Ab- und Zugänge sind für sämtliche Bundesligisten bis zum 1. September möglich, denn dann schließt das Transferfenster in Deutschland.