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Droht ein überraschender Abgang? Başakşehir buhlt um Hasan Kurucay

Hasan Kurucay
Hasan Kurucay

Mit Maximilian Wöber hat der FC Schalke 04 einen neuen Innenverteidiger verpflichtet, der in der Vergangenheit seine Qualitäten schon hinreichend bewiesen hat und nach längerer, verletzungsbedingter Leidenszeit im königsblauen Trikot möglichst schnell zu alter Form finden will. Weitere Verstärkung für das Abwehrzentrum ist trotz kursierender Spekulationen unter anderem um Igor Julio (Brighton & Hove Albion) oder Felix Uduokhai (Besiktas Istanbul) nicht unbedingt zu erwarten – es sei denn, es kommt noch zu einem überraschenden Abgang?


Geplant haben es die Schalker Verantwortlichen nicht, einen Innenverteidiger aus dem Aufstiegskader abzugeben, doch möglicherweise flattert für Hasan Kurucay in Bälde ein lukratives Angebot ins Haus. Denn wie der türkische Sortjournalist Reşat Can Özbudak via X berichtet, soll der Istanbul Başakşehir FK Gespräche mit Kurucay geführt haben, in deren Folge nun auch Verhandlungen zwischen beiden Vereinen stattfinden sollen.

Weitere Informationen dazu gibt es noch nicht, doch ist klar, dass Schalke in jedem Fall am längeren Hebel sitzt. Denn Kurucay, der vor einem Jahr ablösefrei von OH Leuven aus Belgien nach Gelsenkirchen geholt wurde, besitzt noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2027, der soweit bekannt auch keine Ausstiegsklausel enthält.

Kurucay muss sich beweisen

Für den 28 Jahre alten Kurucay könnte ein finanziell gutes Angebot aus der Türkei aus mehreren Gründen interessant sein. Zum einen besitzt der gebürtige Däne auch die türkische Staatsbürgerschaft und bestritt einst von der U17 bis zur U19 zwölf Junioren-Länderspiele für die Türkei. Auf Vereinsebene hatte Kurucay 2017/18 indes nur ein kurzes Intermezzo am Bosporus.

Hasan Kurucay
Foto: IMAGO

Neben seiner Abstammung könnte zum anderen die über 2027 hinaus ungewisse Zukunft auf Schalke eine Rolle in den Überlegungen des Defensivmannes spielen. So wurde Mitte Juni bekannt, dass Schalke 04 mit Kurucay und auch mit Ron Schallenberg keine schnelle Vertragsverlängerung plant. Beide sollen sich vielmehr erst in der Bundesliga beweisen.

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