Baumann erklärt Gosens-Coup: „Monate dran gearbeitet“

Der FC Schalke 04 hat in diesem Sommer schon den ein oder anderen Neuzugang verpflichtet. Einer von ihnen ist Robin Gosens. Der Transfer für den Ex-Nationalspieler wird als Coup angesehen.
Und es war kein Deal, den man auf Schalke über Nacht eingetütet hat. Ganz im Gegenteil. Der Deal für Gosens erforderte eine gewisse Zeit der Vorbereitung. Das hat nun auch Frank Baumann, der Schalker Sportboss, bestätigt.
Es war nämlich durchaus ein längerer Prozess notwendig, um sich am Ende die Unterschrift des Linksfußes zu sichern.
Baumann spricht über Gosens-Deal
In einem Gespräch zwischen Baumann und der Sport BILD wurde nun über den Deal gesprochen. „Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass ein Spieler wie Robin Gosens sich für uns entschieden hat. Daran haben wir über Monate gearbeitet, vor allem Max Lüftl, unser Direktor Scouting und Transfers“, so Baumann.
Und weiter: „Uns hat natürlich geholfen, dass er seit Kindesbeinen Schalke-Fan ist. Ich war schon beeindruckt, dass er viele Spiele in der vergangenen Saison von uns gesehen hat und genau wusste, wie wir spielen.“

Gosens, der schon erste Eindrücke hinterlassen hat, soll nun schnellstmöglich bei Schalke integriert werden. Der Linksfuß will versuchen, direkt zum Start der neuen Saison nicht nur eine Option zu sein, sondern auch direkt starten zu können.
Er soll mit seiner Erfahrung, aber auch seinem Schwung im Spiel nach vorne dafür sorgen, dass das Schalker Spiel gut ausbalanciert ist. Gosens wird mit hohen Erwartungen konfrontiert, weiß aber auch, wie er damit umzugehen hat. Der Linksfuß ist außerdem ohne großes Risiko nach Gelsenkirchen gewechselt, die Schalker zahlen keine Leihgebühr und die Kaufpflicht greift auch erst dann, wenn einige Parameter, darunter der Klassenerhalt, erreicht worden sind. Gut ist auch: Bis zum Pflichtspielstart sind es noch gut drei Wochen.