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Schalker U23-Neuzugang Tober möchte „auch oben Fuß fassen“

Louis Tober
Foto: IMAGO

Louis Tober spricht über seinen Schalke-Wechsel und seine Ziele. Tober steht stellvertretend für eine U23 vieler ambitionierter Talente.


Mit Louis Tober hat der FC Schalke 04 in diesem Sommer einen weiteren entwicklungsfähigen Spieler für die U23 verpflichtet. Der 20-jährige Linksverteidiger kam im Juni vom SC Freiburg II nach Gelsenkirchen und machte nun deutlich, dass er den Schritt zu den Königsblauen ganz bewusst gewählt hat. „Wenn man als Fußballfan aufwächst und dann die Chance bekommt, für einen so großen Verein zu spielen, überlegt man nicht zweimal“, erklärte Tober nach der 0:1-Testspielpleite gegen Steinbach Haiger.

Sportlich beschreibt sich der 1,83 Meter große Linksfuß als offensiv ausgerichteten Außenverteidiger. „Ich bin auf der Außenbahn zu Hause und habe immer den Drang nach vorne“, sagte Tober. Seine Stärken passen damit genau zu dem Profil, das U23-Trainer Jakob Fimpel bereits bei seiner Verpflichtung hervorhob: viel Laufstärke, ein starker linker Fuß und Offensivdrang. In der vergangenen Regionalliga-Saison kam Tober für Freiburg II auf 25 Einsätze sowie zwei Tore und zwei Vorlagen.

„Der Fokus liegt auf einer guten Saison mit der U23“, erklärt Tober. Gleichzeitig macht er keinen Hehl daraus, wohin der Weg langfristig führen soll: „Natürlich möchte ich, wenn sich die Chance ergibt, auch oben Fuß fassen.“

Nicht nur Tober will sich in Schalkes U23 für die Bundesliga empfehlen

Mit dieser Zielsetzung steht Tober nicht allein. Auch Mittelstürmer Joel Imasuen wechselte in diesem Sommer nach Gelsenkirchen, um sich für höhere Aufgaben zu empfehlen. Der 21-Jährige kam nach Ablauf seines Vertrags von Werder Bremen und bringt trotz seines jungen Alters bereits eine bemerkenswerte Torquote mit. Für Werder Bremen II erzielte der 1,93 Meter große Angreifer 54 Tore in 60 Pflichtspielen. Besonders herausragend verlief die Saison 2023/24, als er mit 41 Treffern in 27 Spielen maßgeblich zum Aufstieg der Bremer Reserve beitrug.

Joel Imasuen
Foto: Cathrin Mueller/Getty Images

Imasuen durfte zudem bereits Bundesliga-Luft schnuppern und feierte gegen den VfL Wolfsburg sein Debüt bei den Profis. Anschließend wurde seine Entwicklung jedoch durch einen Kreuzbandriss gebremst. Nach rund zehn Monaten Pause kämpfte er sich zurück und sammelte in den letzten Saisonspielen wieder Spielpraxis.

Gemeinsam mit Talenten wie Tidiane Touré, Magnus Rösner, Edion Gashi, Johannes Siebeking oder Ayman Gulasi sowie den aufgerückten U19-Talenten Amar Ibrisimovic, Ben Weber, Malik Tubic, Tim Pfeiffer, Silas Thier und Jonas Zgorecki bildet Tober einen wichtigen Teil der nächsten U23-Generation. Die Schalker U23 soll künftig nicht nur in der Regionalliga Spaß machen, sondern auch Spieler hervorbringen, die im Bundesliga-Kader Fuß helfen können.