Baumann unter Zugzwang: Schalke braucht Einnahmen

Der FC Schalke 04 hat bereits den ein oder anderen Neuzugang bestätigt, unter anderem wechselte Robin Gosens zu den Königsblauen. Jetzt geht es darum, auch Spieler zu verkaufen.
Denn jeder weiß, dass Schalke nicht gerade auf Rosen gebettet ist, was die finanzielle Ausgangslage angeht. Die Schalker müssen schauen, dass es gelingt, Einnahmen zu generieren.
Auf der Zugangsseite sind die Königsblauen nämlich auch noch nicht fertig. Auf der Mitgliederversammlung wurde zudem bestätigt, dass Schalke noch ein massives Minus an Eigenkapital hat.
Baumann hat Verkaufsdruck
Aktuell ist die Lage so: Sportvorstand Frank Baumann hatte nach dem Aufstieg bereits angedeutet, dass der Kader zu groß sei. Es werde mehr Abgänge als Zugänge geben. Aktuell sieht die Lage aber anders aus: Neue Spieler kommen, alte Verträge werden verlängert. Damit erhöht Baumann den Druck auf sich selbst.

Schalke muss jetzt Platz schaffen. 28 Spieler sind mit ins Stubaital gefahren und das ist noch nicht einmal der gesamte Kader, den Schalke zur Verfügung hat. Zumal bei Edin Dzeko noch gar keine Entscheidung gefallen ist, er gehört momentan nicht dem Aufgebot an.
Bryan Lasme, Anton Donkor, Janik Bachmann und Tomas Kalas gehören zu den Kandidaten, über die der Klub bei passenden Angeboten sprechen dürfte. Aber es gibt sie eben nicht, die passenden Angebote. Zumindest noch nicht.
Das Problem, das Baumann hat: Viele Schalker sitzen noch auf einigermaßen lukrativen Verträgen. Und genau diese würden sie in dieser Form bei anderen Klubs nicht bekommen. Die Schwelle, einem Abgang zuzustimmen, wenn es denn ein konkretes Angebot gibt, ist also relativ groß.
Zwar betonte Baumann mehrfach, Schalke müsse keine Leistungsträger verkaufen. Bei Spielern aus der zweiten Reihe sieht der Markt aber anders aus. Und wenn sich dahingehend nicht bald etwas tut, wird es noch kniffliger.