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Schalke befördert Lüftl: Kaderplaner erhält deutlich mehr Macht

Maximilian Lüftl
Foto: IMAGO

Nach seiner Verpflichtung im Januar steigt Maximilian Lüftl beim FC Schalke 04 bereits zur nächsten Karrierestufe auf. Die Königsblauen statten den 31-Jährigen mit mehr Verantwortung aus und schaffen dafür sogar eine neue Position.


Der FC Schalke 04 setzt weiter auf Maximilian Lüftl und stattet den bisherigen Leiter Scouting und Transfers mit mehr Verantwortung aus. Wie die Königsblauen am Montag bekanntgaben, übernimmt der 31-Jährige zum 1. Juli die neu geschaffene Position des Direktors Scouting und Transfers.

Mit der Beförderung stärkt Schalke die sportliche Führungsebene im Hinblick auf die bevorstehende Bundesliga-Saison. Lüftl bleibt weiterhin direkt Sportvorstand Frank Baumann unterstellt und soll künftig zentrale Bereiche der strategischen Kaderplanung bündeln. Dazu zählen das Scouting für die Profimannschaft und die Knappenschmiede, die Betreuung der Leihspieler sowie die Zusammenarbeit mit den Partnervereinen des Klubs.

Baumann begründete die Entscheidung mit den bisherigen Leistungen des gebürtigen Passauers. „Max hatte mit dem Wintertransferfenster einen sehr guten Start auf Schalke, und auch in der Vorbereitung des Sommers hat er bewiesen, warum wir ihm unser Vertrauen ausgesprochen haben“, erklärte der Sportvorstand. Gemeinsam mit Trainer Miron Muslic und Direktor Profifußball Youri Mulder bilde Lüftl künftig „ein starkes Führungstrio im Sport“.

Darum vertraut Schalke bei Transfers auf Lüftl

Mit der neuen Struktur verfolgt Schalke klare Ziele. „Um dauerhaft in der Bundesliga konkurrenzfähig zu sein und gleichzeitig Werte zu schaffen, muss unser Scouting aus einem Guss und gezielt auf den langfristigen Erfolg unserer Lizenzmannschaft ausgerichtet sein“, sagte Baumann. Dabei soll insbesondere die Verzahnung zwischen Profibereich und Nachwuchsleistungszentrum weiter verbessert werden.

Maximilian Lüftl, Edin Dzeko und Youri Mulder
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Lüftl war erst Anfang Januar nach Gelsenkirchen gewechselt. Zuvor hatte er unter anderem für Hannover 96, die TSG Hoffenheim, den FC St. Pauli und den FC Bayern München gearbeitet. Bereits in den vergangenen Monaten war sein Einfluss bei mehreren Personalentscheidungen erkennbar. So spielte er eine wichtige Rolle bei der Verpflichtung von Leistungsträger Adil Aouchiche.

Der neue Direktor blickt optimistisch auf die kommenden Aufgaben. „Erfolg entsteht nur dort, wo Menschen gemeinsam und fokussiert alles für ein Ziel geben. Das ist auf Schalke der Fall“, sagte Lüftl. Das große Ziel sei nun die langfristige Etablierung des Vereins in der Bundesliga. Gleichzeitig wolle man die Knappenschmiede weiter stärken und mit zusätzlichen Talenten ausstatten.