Schalke-Flop Jordan Larsson zieht es in die Wüste

Er sollte Schalke vor dem Abstieg bewahren. Gelungen ist es ihm nicht. Jordan Larsson (28) heuerte im Sommer 2022 auf Schalke an. Der Sohn von Weltklassestürmer Henrik (54) hielt aber nicht, was sein Name versprach. Jetzt steht der Schwede vor einem lukrativen Wechsel.
„Jordan passt mit seiner Art Fußball zu spielen sehr gut zu uns. Er sucht immer wieder das Eins-gegen-eins und ist jederzeit in der Lage, sich mit seinem Tempo und seiner Technik durchzusetzen“, frohlockte der damalige S04-Trainer Frank Kramer (54). Durchgesetzt hat sich Larsson aber nicht. Zwölfmal stand der Stürmer für Königsblau auf dem Platz. Seine Bilanz: null Tore, null Vorlagen.
Nach nur einem halben Jahr packte der Schwede bereits wieder seine Koffer und zog weiter zum FC Kopenhagen – zunächst auf Leihbasis, später fest. Beim Hauptstadtklub fand Larsson sein fußballerisches Glück. 2023 und 2025 feierte er mit den Löwen das Double aus Meisterschaft und Pokal. Mit 55 Torbeteiligungen in 140 Partien lieferte der Ex-Schalker kontinuierlich und erfolgreich ab.
Übereinkunft steht bevor
Nach drei Jahren beim FCK steht der S04-Flop vor einem Engagement in der Wüste. Das vermeldet Transfer-Guru Fabrizio Romano auf X. Demnach habe sich Larsson mit Al-Ettifaq geeinigt und die Offerte des Klubs aus Saudi-Arabien angenommen. Noch fehlt jedoch eine Übereinkunft zwischen den beiden Vereinen, die sich aber weiterhin im Gespräch befinden.
In der gerade beendeten Saison zählte Larsson zu den wenigen Akteuren im Kopenhagener Kader, die zu überzeugen wussten. Der Schwede stand in allen (!) 54 Partien seines Klubs auf dem Rasen, erzielte 16 Treffer und fabrizierte elf Assists. Trotz seiner starken Bilanz stürzte der Titelverteidiger in die Abstiegsrunde der Superliga ab. Gegen Bröndby IF sicherte sich der FCK im Conference-League-Playoff immerhin noch die Teilnahme an einem Europapokal. Doch den Wettbewerb werden die Löwen wohl ohne ihren Top-Stürmer bestreiten müssen.