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Edin Dzeko über WM und Schalke-Aufstieg: „Hätte keine bessere Wahl treffen können“

Edin Dzeko
Foto: IMAGO

Er war schon 2014 in Brasilien dabei. Als Bosnien-Herzegowina seine Premiere bei einer Fußball-WM feierte, gehört Edin Dezko bereits dem Kader an. Der 40 Jahre alte Stürmer des FC Schalke 04 trug sich vor zwölf Jahren sogar in die Torschützenliste ein.


Argentinien, Nigeria und der Iran hießen damals die Gruppengegner der bosnischen Auswahl. Nach zwei Niederlagen und einem Sieg schieden die Südosteuropäer aber aus. Beim abschließenden 3:1-Erfolg gegen den Iran sorgte Dzeko für den 1:0-Führungstreffer. Bereits 2014 zählte der damalige Schalker Sead Kolasinac (32) zu seinen Teamkollegen.

„Ich hätte nicht gedacht, dass ich mit 40 noch spielen würde“, zeigt sich der Rekord-Internationale Bosniens in einem Sky-Interview von seiner langandauernden Karriere selbst ein wenig überrascht. Doch der Goalgetter (73 Treffer in 148 Länderspielen) steht nicht nur auf dem Platz, sondern führt seine Mannschaft bei der Weltmeisterschaft 2026 als Kapitän auf das Feld.

Vor zehn Jahren hätte er das nicht für möglich gehalten. „Aber ich höre auf meinen Körper und investiere viel Arbeit in die Zeit vor und nach dem Training, denn ich bin offensichtlich nicht mehr der Jüngste und muss auf meine Beine und meinen Körper achten – genau das tue ich“, sagt Dzeko.

„Ich war nicht glücklich“

Es ist beeindruckend, wie lange der 40-Jährige schon auf Top-Niveau kickt. Im Ranking der ältesten Feldspieler dieser Weltmeisterschaft belegt er Platz drei. Nur Cristiano Ronaldo (41) und Luka Modric (40) sind noch älter als der bosnische Angreifer.

Im Sommer 2025 ging er von Fenerbahce Istanbul zur AC Florenz. Kein gute Entscheidung, wie sich herausstellte. Während der Klub im Tabellenkeller der Serie A feststeckte, verlor Dzeko seinen Stammplatz. „Ich war nicht glücklich“, gesteht er rückblickend.

Edin Dzeko
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Dzekos Wechsel zu Schalke im Januar 2026 änderte alles. „Es ging darum, mehr zu spielen – das habe ich gebraucht“, betont er. Unter Chef-Trainer Miron Muslic (43) blühte er rechtzeitig zur WM auf und schoss den Traditionsklub mit sechs Toren in elf Spielen zur Meisterschaft und zurück in die Bundesliga. Sein Fazit fällt rundum positiv aus: „Ich hätte keine bessere Wahl treffen können. Alles ist sogar noch besser gelaufen als erwartet.“

Auch zu einem möglichen Rücktritt vom aktiven Fußball nimmt er Stellung. Dzeko gibt offen zu: „Irgendwann gibt es für uns alle ein Ende. Vielleicht steht meines bald bevor.“ Aber noch ist das letzte Kapitel nicht geschrieben.