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Bleiben die Aufstiegshelden? Mulder sendet klare Schalke-Botschaft

Vitalie Becker, Ron Schallenberg, Miron Muslic, Timo Becker, Kenan Karaman, Moussa Ndiaye
Foto: IMAGO

Nach dem Bundesliga-Aufstieg laufen die Planungen beim FC Schalke 04 bereits auf Hochtouren. Youri Mulder macht den Fans nun Hoffnung, dass zahlreiche Aufstiegshelden auch in der Bundesliga bleiben.


Beim FC Schalke 04 laufen die Planungen für die Bundesliga-Saison 2026/27 bereits auf Hochtouren. Nach dem feststehenden Aufstieg wollen die Königsblauen diesmal offenbar auf Kontinuität setzen – und nicht wieder einen XXL-Umbruch vollziehen wie nach der Rückkehr ins Oberhaus im Jahr 2022.

Damals verließen zahlreiche Leistungsträger den Verein. Dieses Szenario soll sich nach den Vorstellungen der Verantwortlichen nun nicht wiederholen. Vor allem Direktor Profifußball Youri Mulder stärkte dem aktuellen Aufstiegsteam zuletzt demonstrativ den Rücken. „Die Jungs haben unglaublich gut performt, sie werden es auch in der Bundesliga tun und eine gute Nummer abgeben“, wurde der Niederländer nach dem öffentlichen Training am Berger Feld von der WAZ zitiert. Mulder ist überzeugt: „Ganz viele dieser Jungs haben eine Zukunft in der Bundesliga.“

Tatsächlich steht das Gerüst für die kommende Saison offenbar bereits fest. Mit Torhüter Loris Karius, Kapitän Kenan Karaman, Dejan Ljubicic, Ron Schallenberg sowie den Defensivspielern Timo Becker, Hasan Kurucay und Nikola Katic plant Schalke laut WAZ weiterhin fest. Auch den jungen Spielern Soufiane El-Faouzi und Adil Aouchiche wird intern der Sprung ins Oberhaus zugetraut.

Schalke-Zukunft offen: Was passiert mit El-Faouzi und Sylla?

Besonders bei El-Faouzi könnte der Sommer allerdings kompliziert werden. Der Mittelfeldspieler gilt als begehrt und könnte Schalke eine hohe Ablösesumme einbringen. Auch bei Moussa Sylla ist ein Verkauf trotz der Bundesliga-Rückkehr weiterhin nicht ausgeschlossen.

Soufiane El Faouzi
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Noch offen ist dagegen die Zukunft von Edin Dzeko. Schalke hofft weiterhin auf einen Verbleib des Routiniers, der als Wunschlösung für die Sturmspitze gilt. Eine Entscheidung dürfte aber wohl erst nach der Weltmeisterschaft fallen, an der der Angreifer mit Bosnien-Herzegowina teilnehmen will.

Auch hinter Moussa Ndiaye steht noch ein Fragezeichen. Der Linksverteidiger war nur ausgeliehen und besitzt keine Kaufoption. Dennoch würden die Königsblauen den Senegalesen gerne halten. „Moussa hat natürlich eine sehr gute Runde gespielt und zusammen mit den anderen einen Anteil am Erfolg“, erklärte Mulder. Fest steht bereits, dass sich Schalke von einigen Spielern aus der zweiten Reihe trennen wird. Unter anderem erhalten Henning Matriciani und Christopher Antwi-Adjei keine neuen Verträge.