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„Grandiose Zahlen“: Schalke triumphiert über DSDS

Vitalie Becker, Dejan Ljubicic, Felipe Sanchez und Adrian Gantenbein
Foto: IMAGO

Der FC Schalke 04 macht mit seinem Aufstiegsspiel nicht nur sportlich Schlagzeilen, sondern auch im TV. Auf RTL Nitro lässt die Partie sogar Deutschland sucht den Superstar hinter sich.


Der Aufstieg von FC Schalke 04 hat nicht nur die Fans in der Veltins-Arena begeistert, sondern auch vor den Bildschirmen für außergewöhnliche Resonanz gesorgt. Die Partie gegen Fortuna Düsseldorf (1:0) lief dabei nicht im Hauptprogramm von RTL, sondern beim Spartensender RTL Nitro – und entwickelte sich dort dennoch zum echten Quotenhit.

Schon früh am Abend zeigte sich, dass das Interesse enorm war: Knapp eine Million Zuschauer verfolgten die erste Halbzeit, im weiteren Verlauf kletterte die Reichweite auf bis zu 1,27 Millionen. Für Nitro bedeutete das Marktanteile von bis zu 6,9 Prozent – Werte, die weit über dem üblichen Schnitt des Senders liegen. Der Branchendienst meedia.de sprach entsprechend von „grandiose[n] Zahlen“.

Besonders stark fiel die Performance in der werberelevanten Zielgruppe aus. „Bei den 14- bis 49-Jährigen“, so meedia.de, „erkämpfte sich Nitro sogar die Prime-Time-Marktführerschaft.“

Schalke schlägt DSDS mit Dieter Bohlen

Anders als sonst dominierte damit ausgerechnet der kleinere Sender die wichtigste Fernsehsendezeit. Während Deutschland sucht den Superstar mit Dieter Bohlen im Hauptprogramm lief, lag das Fußballspiel vorne: 0,29 Millionen junge Zuschauer und 10,5 Prozent Marktanteil reichten für DSDS nicht aus, um mitzuhalten.

Timo Becker bekommt Bierdusche
Foto: IMAGO

Auffällig war zudem, dass das Interesse über den gesamten Abend hinweg hoch blieb. Vor allem in der zweiten Halbzeit – als sich der Aufstieg sportlich zuspitzte – legte das Spiel bei den 14- bis 49-Jährigen noch einmal deutlich zu: Nach 0,30 Millionen in der ersten Hälfte schalteten später 0,47 Millionen Zuschauer ein. Die Marktanteile erreichten hier mit 11,2 und 13,9 Prozent Werte, die für einen Nischensender sonst kaum denkbar sind.

Am Ende bleibt für die Sendergruppe die Erkenntnis, dass das Potenzial wohl noch größer gewesen wäre. Die Entscheidung, den Schalke-Aufstieg nicht im Hauptprogramm zu zeigen, könnte RTL einen noch stärkeren Quotenabend gekostet haben.