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Überraschung: Warum Schalke-Trainer Muslic in Schweinfurt fehlt

Miron Muslic
Foto: IMAGO

In dieser Woche fehlt Schalke-Trainer Miron Muslic überraschend im Trainingsbetrieb und beim Testspiel in Schweinfurt. Währenddessen nutzen die Königsblauen die Pause, um Rückkehrer heranzuführen.


Beim FC Schalke 04 steht das Testspiel beim 1. FC Schweinfurt unter besonderen Vorzeichen: Cheftrainer Miron Muslic wird nicht dabei sein. Der 43-Jährige hat sich für einige Tage aus dem Trainingsbetrieb verabschiedet und verbringt die Woche bei seiner Familie in Oberösterreich.

Direkt nach dem 1:1 beim SV Darmstadt 98 machte sich Muslic auf den Weg in seine Heimat. Die Pause ist mit dem Verein abgestimmt – eine komplette Trainingswoche ohne den Chefcoach. In dieser Zeit übernehmen die Assistenten Tim Hoogland, Eddie Lattimore und Adin Osmanbasic die Verantwortung auf dem Platz. Das Trio wird die Mannschaft auch beim Testspiel in Schweinfurt betreuen. Erst zu Beginn der kommenden Woche soll Muslic zurückkehren und die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den Karlsruher SC aufnehmen.

Die Länderspielphase sorgt ohnehin für eine ausgedünnte Trainingsgruppe. Gleich mehrere Profis sind mit ihren Nationalteams unterwegs, darunter Edin Dzeko und Nikola Katic (Bosnien-Herzegowina), Adil Aouchiche (Algerien), Mertcan Ayhan (Türkei U21) sowie Mika Wallentowitz (Deutschland U19). Moussa Ndiaye steht aus privaten Gründen ebenfalls nicht zur Verfügung.

Vitalie Becker und Bryan Lasme zurück im Schalke-Training

Dafür gibt es aus sportlicher Sicht positive Entwicklungen. Mit Vitalie Becker und Bryan Lasme haben zwei zuletzt verletzte Spieler wieder am Mannschaftstraining teilgenommen. Auch Adrian Gantenbein, Anton Donkor und Christopher Antwi-Adjei sind nach ihren Verletzungen einen Schritt weiter und sollen in Schweinfurt Spielpraxis sammeln.

Vitalie Becker
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Ergänzt wird das Aufgebot durch Talente aus dem Nachwuchsbereich. U23-Spieler Max Hauswirth sowie U19-Torwart Nick Bodon trainierten zuletzt bei den Profis mit, während andere Akteure parallel in den Zweitvertretungen im Einsatz waren.

Unterm Strich nutzt Schalke die spielfreie Zeit also gleich doppelt: Der Trainer sammelt neue Energie im privaten Umfeld, während die Mannschaft personell wieder breiter aufgestellt werden soll – mit Blick auf die anstehenden Aufgaben im Saisonendspurt.