Wiethaup wechselt zum KSC – kurioser Grund für Absage an Schalke 04

Kevin Wiethaup spielt derzeit bei Drittliga-Tabellenführer VfL Osnabrück und das offenbar recht gut. Zwar ist er kein absoluter Stammspieler, kommt aber zu regelmäßigen Einsätzen und lässt seine Klasse aufblitzen. Deshalb interessierten sich mehrere größere Clubs für ihn, den Zuschlag bekommt der Karlsruher SC. Interessant ist, wieso Kevin Wiethaup dem FC Schalke 04 absagte.
Der in Bocholt geborene Wiethaup ist ein offensiver Mittelfeldspieler, der in Osnabrück auch in der Jugend mit dem Fußballspielen begann. Seit 2024 gehört er zum Kader der Profis des dortigen VfL Osnabrück, immerhin ein Einsatz für die deutsche U18-Nationalmannschaft steht zudem zu Buche.
Gut möglich, dass sein VfL Osnabrück, der bislang eine überragende Rückrunde spielt, im Sommer die Rückkehr in die 2. Bundesliga schafft. Wiethaup wollte sich darauf aber nicht verlassen, geht nun zum etablierten Zweitligisten KSC. Auch die übrigen Interessenten für den 20-Jährigen sind in der 2. Liga beheimatet, wie der kicker berichtet. Die SV Elversberg, der SC Paderborn und eben der FC Schalke 04 sollen ebenfalls Interesse signalisiert haben.
Wieso Wiethaup sich gegen Elversberg und Paderborn entschied, erfährt der Leser des verlinkten Beitrags nicht. Wohl aber, wieso er sich nicht für den FC Schalke 04 entschied, obwohl dieser doch in Bezug auf Atmosphäre und Emotionalität die hier genannten Konkurrenten weit hinter sich lässt.

Schalke 04 geht bei Werben um Wiethaup leer aus
Wiethaup rechnet damit, dass Schalke 04 am Ende der Saison den Wiederaufstieg in die Bundesliga eingetütet haben wird. Und die Bundesliga käme für ihn laut Selbsteinschätzung zu früh. So hat die Nachricht von Wiethaups Entscheidung für Karlsruhe etwas enttäuschendes für S04, durchaus aber auch etwas, was man am Berger Feld gerne vernehmen wird. Sicher ist der Schalker Aufstieg schließlich noch keineswegs.
Möglicherweise trifft man dann sogar in der neuen Saison, sollte dieser nicht glücken, auf Kevin Wiethaup mit dem Karlsruher SC. Was Schalke dann erwartete, dürften sie selbst wissen, nachdem sie ihn jetzt umworben hatte. Wiethaups neuer Sportdirektor beim KSC fassst seine Stärken so zusammen: „Kevin ist ein technisch versierter, sehr dynamischer Mittelfeldspieler, der sowohl zwischen den Linien als auch aus einer tieferen Position Lösungen findet.“ Zudem zeichneten ihn Übersicht, Intensität gegen den Ball und die Fähigkeit mit, das Spiel mit tiefen Läufen und vertikalen Pässen zu beschleunigen aus. Dies alles leistet er vorerst allerdings nicht im Trikot des FC Schalke 04.