Dank Ex-Star: Schalke winkt unerwarteter Geldregen

Nach dem Verkauf von Ozan Kabak könnte der FC Schalke 04 noch einmal finanziell profitieren. Qualifiziert sich die TSG Hoffenheim für die Champions League, winkt den Königsblauen eine Bonuszahlung in Millionenhöhe.
Beim FC Schalke 04 richtet sich der Blick derzeit vor allem auf den Aufstiegskampf in der 2. Bundesliga. Doch auch ein Blick in die Bundesliga könnte sich für die Königsblauen lohnen – und zwar aus finanziellen Gründen. Denn ein ehemaliger Schalker könnte dem Klub im Sommer noch einmal eine unerwartete Millionensumme einbringen. Gemeint ist Innenverteidiger Ozan Kabak, der inzwischen für die TSG Hoffenheim spielt.
Sollte sich der Bundesligist für die kommende Saison für die Champions League qualifizieren, würden die Knappen nachträglich eine Bonuszahlung für den 25-Jährigen erhalten. Kabak war im Sommer 2022 für rund sieben Millionen Euro von Schalke nach Hoffenheim gewechselt. Im Zuge des Transfers wurde laut einem Bericht von Sky eine Bonusklausel vereinbart: Schafft Hoffenheim den Sprung in die Königsklasse, kassieren die Gelsenkirchener eine zusätzliche Million Euro.
Aktuell stehen die Kraichgauer im Rennen um die internationalen Plätze aussichtsreich da. In der Bundesliga rangiert Hoffenheim derzeit auf einem Champions-League-Platz und hat nur wenige Punkte Vorsprung auf die direkte Konkurrenz. Zudem besteht die Möglichkeit, dass aufgrund der UEFA-Nationenwertung sogar der fünfte Tabellenplatz zur Teilnahme an der Königsklasse reicht.
Eine Million für Schalke? Kabak könnte S04 helfen
Für Schalke wäre die zusätzliche Million eine willkommene Finanzspritze. Der Verein arbeitet weiterhin daran, seine wirtschaftliche Situation zu stabilisieren und langfristig wieder auf solide Beine zu stellen.

Kabak selbst gehört in Hoffenheim zu den wichtigen Spielern und ist unter Trainer Christian Ilzer eine feste Größe in der Defensive. Der türkische Nationalspieler war einst für rund 15 Millionen Euro vom VfB Stuttgart nach Gelsenkirchen gewechselt, konnte sich dort jedoch nie dauerhaft durchsetzen und kam insgesamt auf 42 Pflichtspiele für die Königsblauen
Nach zwischenzeitlichen Leihen zum FC Liverpool und zu Norwich City fand Kabak schließlich bei der TSG Hoffenheim eine feste sportliche Heimat – und könnte seinem ehemaligen Klub nun noch einmal indirekt helfen. Sollte Hoffenheim tatsächlich die Champions League erreichen, würde sich das für Schalke auch auf dem Konto bemerkbar machen.