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Nach Traumtor in Fürth: Schalke-Star Ljubicic sorgt für Luxusproblem

Dejan Ljubicic
Foto: IMAGO

Nach seinem Traumtor beim 1:1 gegen Greuther Fürth steht Dejan Ljubicic bei Schalke 04 im Mittelpunkt. Der Mittelfeldspieler spricht über seinen Treffer – und deutet an, auf welcher Position er sich am wohlsten fühlt.


Der FC Schalke 04 hat beim 1:1 bei der SpVgg Greuther Fürth zwar die Tabellenführung in der 2. Bundesliga verteidigt, ließ jedoch die Chance liegen, den Vorsprung auf die Konkurrenz weiter auszubauen. Mann des Abends auf Schalker Seite war Dejan Ljubicic, der mit einem spektakulären Distanzschuss den Ausgleich erzielte.

Trotz des zwischenzeitlichen Rückstands blieben die Königsblauen die aktivere Mannschaft und erspielten sich weitere Chancen. Hasan Kurucay und Kenan Karaman scheiterten jedoch vor der Pause. „So schlecht spielen wir gar nicht. Aber wir müssen mehr über die Flügel machen und mehr Flanken schlagen“, erklärte Sportdirektor Youri Mulder zur Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Schalke den Druck. Ein Treffer, der nach einer Ecke in der 67. Minute fiel, wurde nach VAR-Prüfung wegen Abseits aberkannt. Doch schließlich wurde das Anrennen der Königsblauen belohnt: In der 75. Minute fasste sich Ljubicic aus rund 25 Metern ein Herz und jagte den Ball unhaltbar in den Winkel. Für den Mittelfeldspieler war es ein besonderer Moment. „So ein Tor habe ich noch nie geschossen“, sagte der 28-Jährige später bei RTL über seinen Treffer. Dennoch überwog nach dem Spiel ein leicht gemischtes Gefühl: „Ich bin etwas traurig, dass wir nicht gewonnen haben.“

Sechs, Acht oder Zehn? Ljubicic gibt Schalke neue Optionen

In der Schlussphase rückte Ljubicic nach einer Auswechslung von Ron Schallenberg auf die Sechserposition. Dort fühlt sich der Österreicher durchaus wohl. „Ja, ich kann die Position. Ich mag es, wenn ich den Ball habe“, erklärte er im Interview mit Sky und ergänzte: „Auf der Sechs wurde ich ausgebildet, sagen wir es so.“

Dejan Ljubicic
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Trainer Miron Muslic begründete den Positionswechsel nach der Partie ebenfalls: „Wir wollten Dejan die letzten 15, 20 Minuten in einer tiefen Option haben, weil das normal seine Position ist.“ Gleichzeitig betonte der Coach die Vielseitigkeit seines Neuzugangs: „Das gibt Dejans Profil her, dass er Sechs, Acht und Zehn spielen kann.“

Während Schalke den möglichen Sieg in Fürth verpasste, bleibt die Mannschaft weiterhin Tabellenführer. Die nächste Aufgabe wartet bereits am kommenden Freitag, wenn Arminia Bielefeld in Gelsenkirchen gastiert. Dann wird sich zeigen, ob Ljubicic möglicherweise erneut eine zentrale Rolle – vielleicht sogar auf der Sechs – einnimmt.