Ex-Schalker trifft und siegt gegen PSG: Bald mit Rennes in Europa?

Wenn die Bezeichnung „Rekordtransfer“ fällt, wissen nicht nur eingefleischte Fans des FC Schalke 04, wer gemeint ist. Die kolportierten 26,5 Millionen Euro, die S04 im Jahr 2016 an den FC Basel überwies, hatten sich allerdings nicht wirklich rentiert. Dass er – anders als meist auf Schalke gezeigt – dennoch auf höchstem Niveau den Unterschied machen kann, hat Breel Embolo am Wochenende bewiesen.
Zwar war der Schweizer in Gelsenkirchen mehr als einmal länger verletzt ausgefallen. In seinen 48 Einsätzen in der Bundesliga kam die große Sturmhoffnung aber nur auf zehn Tore, zeigte auch ansonsten nicht den gewünschten Impact und wurde als Enttäuschung an Borussia Mönchengladbach weiterverkauft. Immerhin erhielt man noch rund 12 Millionen Euro für den Mittelstürmer, der dort schließlich zum Stammspieler wurde und auch mit Leistung überzeugte.
Deshalb ging es weiter nach Frankreich, wo die AS Monaco ungefähr dieselbe Summe für Breel Embolo bezahlte, die auch Borussia Mönchengladbach an den FC Schalke 04 überwiesen hatte. Auch hier blieb er für drei Saisons, traf erneut regelmäßiger als auf Schalke und spielte mit dem südfranzösischen Club einmal in der Europa League und zweimal in der Champions League.

Seit Weggang von Schalke 04 überzeugt Emobolo meist
Jetzt schickt der ehemalige Schalker sich an, seinem neuen Club Stade Rennes zu helfen, ebenfalls – erneut – ein Ticket nach Europa zu lösen. Am Wochenende traf Breel Embolo im Heimspiel gegen PSG zum 3:1-Endstand, nachdem die Hauptstädter in der 71. Minute den Anschluss durch den Kurzzeit-Dortmunder Ousmane Dembelé erzielte.
Damit verteidigt Stade Rennes seinen sechsten Tabellenplatz in der Ligue 1, der in Frankreich am Ende der Saison zur Teilnahme an der Conference League berechtigt. Außerdem tat man damit dem neuen Überraschungs-Spitzenreiter RC Lens einen Gefallen, der durch die Niederlage von PSG am Serienmeister vorbeizog.
Ohnehin befindet sich Breel Embolo bei Stade Rennes in guter Form. Das Tor zum 3:1-Sieg war sein sechster Treffer in der laufenden Saison, in der er in 19 von 22 Liga-Spielen eingesetzt wurde. Hält er seine Form, wäre das ein wichtiger Baustein, um sich tatsächlich für Europa zu qualifizieren.
Zudem wartet im Sommer die WM 2026 auf den Ex-Schalker, der sich mit der Nationalmannschaft der Schweiz mühelos als Gruppenerster für das Turnier qualifiziert hatte und dabei zum Stammpersonal gezählt werden darf. Die Schweiz trifft in der Gruppenphase der WM auf Co-Gastgeber Kanada, Katar und einen Sieger der noch ausstehenden europäischen Playoffs.