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Panne am Deadline Day: Schalke-Neuzugang heißt anders

Moussa Ndiaye
Foto: IMAGO

Nach dem Deadline Day sorgt ein kurioser Namensfehler beim FC Schalke 04 für Aufsehen. Der als Moussa N‘Diaye vorgestellte Neuzugang heißt offiziell anders – und das musste der Klub nachträglich korrigieren.


Beim FC Schalke 04 kam es nach dem Deadline Day zu einer ungewöhnlichen Korrektur. Der als Moussa „N‘Diaye“ vorgestellte Neuzugang trägt diesen Namen offiziell gar nicht – zumindest nicht mit Apostroph. Wie der Klub nachträglich mitteilte, geht aus dem Pass des 23-Jährigen hervor, dass die korrekte Schreibweise Moussa Ndiaye lautet.

Der Fehler hatte sich zunächst auf der Schalker Vereinswebsite, in der Transferverkündung und sogar zeitweise auf dem Trikot des Spielers gehalten. Auch externe Plattformen wie transfermarkt.de führten den Linksverteidiger mit falscher Schreibweise, korrigierten diese jedoch nach dem Hinweis umgehend.

Besonders kurios: Die Namensverwechslung ist kein neues Phänomen. Während seiner Zeit beim RSC Anderlecht lief Ndiaye in seinen ersten beiden Spielzeiten ebenfalls mit Apostroph auf dem Rücken auf. Erst in der laufenden Saison wurde der Fehler in Belgien behoben – nun auch endgültig auf Schalke. Bei den Königsblauen wird der Senegalese mit der Rückennummer 16 und der richtigen Namensform auflaufen.

Schalke-Sportdirektor Mulder schwärmt von Neuzugang Moussa Ndiaye

Sportlich erhofft sich der Klub von der Leihe bis Saisonende zusätzliche Optionen auf der linken Defensivseite, insbesondere nach der Verletzung von Vitalie Becker. Eine Kaufoption enthält der Vertrag nicht. Sportdirektor Youri Mulder erklärte zur Verpflichtung: „Uns war wichtig, auf der linken Defensivseite breiter aufgestellt zu sein. Mit Moussa verpflichten wir für diese Position einen Spieler, der für intensiven Fußball steht. Er hat uns in den Gesprächen klar gemacht, dass er heiß auf die Herausforderung ist.“

Ndiaye, der in seiner Jugend auch für den FC Barcelona ausgebildet wurde, verpasste sein erstes Schalke-Training aufgrund eines behördlichen Termins, soll aber zeitnah ins Mannschaftstraining einsteigen. Ein Kaderplatz am kommenden Spieltag gilt als realistisch, ein frühes Debüt ist nicht ausgeschlossen. Gegner ist dabei Dynamo Dresden.