Kein Sieg für Schalkes Leihspieler Wasinski und Hamache

Nicht nur der FC Schalke 04 verpasste am vergangenen Wochenende einen Sieg. Auch Leihspieler Ilyes Hamache (22) und Martin Wasinski (21) mussten sich mit einer Punkteteilung begnügen.
Der Dritte aus dem königsblauen Leih-Trio befindet sich noch in der Winterpause. Für Steve Noode und Union Titus Petingen rollt das runde Leder in Luxemburg erst wieder in zwei Wochen. Der Tabellenvorletzte der BGL Ligue gastiert am 8. Februar bei Victoria Rosport, das lediglich drei Plätze und fünf Punkte besser dasteht.
Auch wenn Petingen vom Abstieg bedroht ist, hat sich die Leihe für den Innenverteidiger aus Kamerun gelohnt. Lediglich in der ersten Pokalrunde zählte er nicht zum Kader. In den übrigen 16 Partien seines Teams verpasste er lediglich drei Spielminuten.
Abwehrkollege Wasinski hat sich bei seinem Klub RFC Lüttich ebenfalls als Stammkraft etabliert. Der 21-Jährige absolvierte seine 18 Einsätze sogar alle über die vollen 90 Minuten. Ihm gelangen ein Treffer und vier Torvorlagen.
Am zurückliegenden Samstag (24. Januar) spielte Lüttich bei Kellerkind RFC Seraing nach einer 2:0-Pausenführung lediglich 2:2. In der belgischen Challenger Pro League rutschte der RFC auf Rang sechs ab, befindet sich damit so gerade noch in den Play-off-Plätzen für den Aufstieg in die Jupiler Pro League.
Bereits am Dienstag (27. Januar) steht der nächste Spieltag auf dem Programm. Dann empfangen die Wallonen den Tabellendritten Lommel SK.
Hamache im Abstiegskampf
Erheblich dramatischer gestaltet sich die Tabellensituation für Hamache und den SC Amiens. Im Krisenduell gegen Stade Laval kamen die Nordfranzosen zu Hause nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. In der Ligue 2 verharrt Amiens damit auf Relegationsrang 16 – weiterhin drei Zähler vor Laval.
Hamache stand am vergangenen Freitag (23. Januar) in der Startelf. Nach 70 Minuten hatte der Außenstürmer Feierabend. Die S04-Leihgabe hat sich bis heute keinen Stammplatz sichern können. Wettbewerbsübergreifend absolvierte er bislang 19 Einsätze (fünf Tore, ein Assist). In zwölf Partien reichte es für die Anfangsformation.
Amiens holte in der Ligue 2 aus den jüngsten neun Begegnungen nur einen Sieg bzw. vier Punkte. In der Tabelle stürzten die „Einhörner“ von Rang neun auf Platz 16 ab. Die nächste Chance, eine Trendwende einzuleiten, besteht am Freitag mit dem Auftritt bei dem drei Ränge und Zähler entfernten Tabellendreizehnten Grenoble Foot 38.