Gespräche mit Union Berlin laufen – Schalke weiter an Marin Ljubicic dran

Nachdem Edin Dzeko beim 2:2 gegen den 1. FC Kaiserslautern als Joker prompt getroffen hat und Kevin Müller die Begegnung bereits als neuer Ersatztorwart verfolgte, steht beim FC Schalke 04 die Bekanntgabe von Dejan Ljubicic als drittem Winterzugang unmittelbar bevor. Abgeschlossen sind die königsblauen Personalplanungen damit aber noch immer nicht. Im Gegenzug zu Moussa Sylla, den es zum New York City FC zieht, soll nach Dzeko noch ein weiterer Stürmer kommen.
Während Sylla nach Informationen von Sky am Mittwoch in den USA den Medizincheck absolvieren wird, bemühen sich die Schalker Verantwortlichen intensiv um Ersatz für den malischen Nationalstürmer. Ob der in der vergangenen Woche noch vor der Dzeko-Verpflichtung mit S04 in Verbindung gebrachte Jan Kuchta von Sparta Prag in den Überlegungen eine Rolle spielt, ist unklar.
Sicher scheint aber, dass Sportvorstand Frank Baumann und Co. ihre Fühler in verschiedene Richtungen ausgestreckt und weiterhin auch Marin Ljubicic vom 1. FC Union Berlin im Visier haben. Der Kroate, der nach Joker-Toren in den ersten beiden Spielen im neuen Jahr in der Partie beim VfB Stuttgart (1:1) auf der Bank blieb und nun am Wochenende gegen Borussia Dortmund (0:3) wegen leichter Oberschenkelprobleme im Kader von Trainer Steffen Baumgart fehlte, ist laut Sky weiterhin einer von meheren Kandidaten.
Sylla-Ablöse erschwert die Verhandlungen
Ljubicic dürfte allerdings recht weit oben auf der Liste stehen, soll es doch nach Informationen von Sky konkrete Gespräche zwischen beiden Vereinen über die Ablöse geben. Dass man in Berlin natürlich mitgekommen hat, dass durch den bevorstehenden Sylla-Verkauf mehrere Millionen Euro in die Schalker Kassen fließen, macht es den Königsblauen allerdings nicht einfacher, den 23-Jährigen zu vertretbaren Konditionen loszueisen, zumal Union erst vor einem Jahr 4,5 Millionen Euro Ablöse an den Linzer ASK überwiesen hat.
Als denkbar gilt weiterhin aber auch eine Leihe, wobei Schalke nicht der einzige Verein ist, der sich mit Ljubicic beschäftigt – und deshalb gut daran tut, mehrgleisig zu fahren.