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Nach Dzeko-Coup: Baumann kündigt weitere Schalke-Transfers an

Frank Baumann
Foto: IMAGO

Nach dem spektakulären Transfer von Edin Dzeko ist die Kaderplanung des FC Schalke 04 noch nicht abgeschlossen. Sportvorstand Frank Baumann stellt weitere Zu- und Abgänge in Aussicht.


Der spektakuläre Transfer von Edin Dzeko ist für den FC Schalke 04 offenbar nur der Anfang. Wie Sportvorstand Frank Baumann erklärte, sind die Personalplanungen der Königsblauen trotz des prominenten Neuzugangs noch nicht abgeschlossen. Das bestätigte Baumann im Anschluss an die Vorstellung des Stürmers.

„Ich gehe davon aus, dass noch ein bisschen was passieren wird – wahrscheinlich auf beiden Seiten“, sagte Baumann und machte damit deutlich, dass sowohl weitere Zugänge als auch Abgänge möglich sind. Der Klub wolle bis zum Ende der Wintertransferperiode flexibel bleiben. „Als Verein muss man natürlich immer auf alles vorbereitet sein und das sind wir. Es werden mit Sicherheit noch ein paar spannende Tage.“

Nach Informationen der WAZ steht bei Schalke vor allem noch ein spielstarker Offensivakteur auf dem Wunschzettel. Dieser soll Edin Dzeko im Angriff mit Zuspielen versorgen – ein Bereich, in dem die Schalker Offensive bislang Nachholbedarf hatte. Gespräche mit potenziellen Kandidaten laufen dem Vernehmen nach bereits seit mehreren Wochen, konkrete Namen werden jedoch nicht genannt.

Edin Dzeko suchte selbst den Kontakt zu Schalke

Auf der Abgangsseite gelten laut WAZ Anton Donkor sowie Mittelfeldtalent Mauro Zalazar als mögliche Kandidaten. Für Zalazar käme demnach auch eine Leihe infrage. Dass es überhaupt zum Dzeko-Deal kam, war selbst für die Verantwortlichen überraschend. Baumann räumte ein, dass der 39-Jährige eigentlich nicht dem ursprünglich gesuchten Profil entsprach, betonte aber: „Im Fußball sollte man nie etwas ausschließen.“

Ausschlaggebend sei gewesen, dass Dzeko selbst den Kontakt zu Schalke gesucht habe. Trotz seiner großen Strahlkraft verzichtet der bosnische Rekordnationalspieler auf ein Spitzengehalt. „Edin kommt nicht nach Schalke, um abzukassieren, sondern will hier mit uns etwas erreichen“, stellte Baumann klar.

Der Transfer unterstreicht die Attraktivität des Vereins auch in der 2. Bundesliga. Gleichzeitig deutet alles darauf hin, dass der nächste Neuzugang deutlich weniger Aufmerksamkeit erzeugen dürfte als Dzeko – dafür aber besser zur langfristigen Transferstrategie der Königsblauen passt. Sicher ist: Bis zum Transferschluss bleibt es auf Schalke noch beweglich.