Dank Verlängerungklausel – Schalke bei Vitalie Becker ohne Handlungsdruck

Aus dem Gastspiel am Samstag bei Hertha BSC (0:0) brachte Vitalie Becker eine leichte Blessur mit, aufgrund derer der 20-Jährige am Dienstag im Mannschaftstraining des FC Schalke 04 fehlte. Becker übte stattdessen aber individuell und nach jetzigem Stand dürfte einem Einsatz am Sonntag im Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern nicht viel im Wege stehen. Unterdessen gibt es Neuigkeiten zu Beckers Zukunft.
Denn wie nun die Sport Bild berichtet, enthält Beckers bis zum 30. Juni 2027 datierter Vertrag eine Klausel, gemäß der sich das Arbeitspapier um ein weiteres Jahr verlängert, wenn der linke Außenbahnspieler in der Saison 2026/27 regelmäßig zum Einsatz kommen sollte.
Becker lehnt Russland-Anfragen ab
Details dazu wie eine exakte Anzahl der nötigen Einsätze in der nächsten Saison sind bislang nicht bekannt, doch sorgt die Vertragskonstellation dafür, dass die Schalker Verantwortlichen in der Personalie Becker aktuell entspannt sind. Ein ablösefreier Abschied ist demnach auch 2027 nicht zu befürchten, wobei die Königsblauen das seit 2013 in der Knappenschmiede ausgebildete Eigengewächs aber ohnehin am liebsten langfristig halten würden. Geplant ist laut Sport Bild von Vereinsseite, Becker im Sommer ein Angebot zur Verlängerung vorzulegen.
Gut möglich indes, dass dann auch andere Vereine vorstellig werden, um den deutschen U20-Nationalspieler abzuwerben. Dem 1. FC Köln wurde schon in der Vergangenheit Interesse nachgesagt und aus der russischen Premier Liga sollen der Sport Bild zufolge sämtliche Top-Teams wie unter anderem Spartak Moskau stark interessiert sein. Becker, dessen Eltern aus der Sowjetunion stammen und der deshalb auch für die russische Nationalmannschaft spielen könnte, hat allerdings alle Anfragen aus Russland bereits abgelehnt. Aufgrund der politischen Lage schließt der Schalker Youngster ein Engagement dort aus.