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Schalke rätselt weiter: Wann endet Höjlunds Leidenszeit?

Emil Höjlund
Foto: IMAGO

Der FC Schalke rätselt weiter um den angeschlagenen Emil Höjlund. Auch bei Abwehr-Routinier Tomas Kalas bleibt unklar, wann er auf den Platz zurückkehren kann.


Die Hoffnung auf eine baldige Rückkehr von Emil Höjlund bleibt beim FC Schalke 04 gering. Wie die WAZ berichtet, haben selbst umfangreiche medizinische Untersuchungen bislang keine eindeutige Erklärung dafür geliefert, warum der junge Angreifer immer wieder von Verletzungen ausgebremst wird – und weshalb ihn aktuell erneut hartnäckige Beschwerden außer Gefecht setzen.

Dabei hatte der Däne zu Saisonbeginn durchaus Hoffnungen geweckt. Unter Trainer Miron Muslic kam Höjlund in mehreren Pflichtspielen zum Einsatz, stand im DFB-Pokal gegen Lok Leipzig sowie in der 2. Bundesliga gegen Dynamo Dresden sogar in der Startelf. Doch ausgerechnet in dieser Partie begann die nächste Leidenszeit: Schon zur Pause musste der 21-Jährige angeschlagen vom Feld.

Muslic sprach damals von einer Fersenverletzung und erklärte, dass sein Stürmer bereits vor dem Spiel nicht völlig beschwerdefrei gewesen sei. Eine schnelle Genesung stellte sich jedoch nicht ein – bis heute fehlt Höjlund komplett im Trainings- und Spielbetrieb.

Nicht nur Höjlund: Auch Kalas wird für Schalke zum Sorgenfall

Sportlich ist das für die Königsblauen eine heikle Lage. Höjlund, der 2024 für rund 300.000 Euro vom FC Kopenhagen kam, bringt es bislang nur auf 437 Pflichtspielminuten ohne Torbeteiligung. Doch Höjlund ist nicht das einzige Sorgenkind bei Schalke. Auch Abwehrchef Tomas Kalas, dessen Vertrag noch bis 2027 läuft, bereitet dem Klub weiter Kopfzerbrechen.

Der 32-Jährige kehrte zum Jahresbeginn ebenfalls noch nicht auf den Trainingsplatz zurück. Nach Informationen der WAZ absolviert Kalas seine Reha nicht ausschließlich in Gelsenkirchen, sondern reist in Absprache mit dem Verein regelmäßig nach England. Dort lebt er in Bristol, wo er viele Jahre für Bristol City spielte – und wo er nun Teile seines Aufbautrainings bestreitet.

Zwei Personalien, zwei große Fragezeichen – und für Schalke in einer sportlich ohnehin anspruchsvollen Phase ein zusätzlicher Belastungsfaktor. Klar ist: Sowohl bei Emil Höjlund als auch bei Tomas Kalas bleibt die Rückkehr auf den Platz weiter offen. Und damit auch die Hoffnung, dass sich die Sorgenliste der Königsblauen bald spürbar verkürzt.