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„Das ist kein Geheimnis“: Schalke-Profi Porath macht Geständnis

Finn Porath
Foto: IMAGO

Nach seinem Wechsel von Holstein Kiel zum FC Schalke 04 hat sich Finn Porath schnell als vielseitige Option etabliert. Jetzt will der 28-Jährige den nächsten Schritt machen und sich dauerhaft in der Startelf festspielen.


Finn Porath ist beim FC Schalke 04 angekommen – auch wenn sein Platz auf dem Feld noch nicht fest definiert ist. Der Sommer-Neuzugang aus Kiel gehört in dieser Saison zu den flexibelsten Akteuren im Kader von Trainer Miron Muslic. In der 2. Bundesliga kam der 28-Jährige bislang in nahezu jeder Partie zum Einsatz, mal auf den Außenbahnen, mal im Zentrum, mal als Schienenspieler.

Gerade diese Vielseitigkeit macht Porath für die Königsblauen wertvoll. Während andere Spieler klare Stammpositionen haben, pendelt der Neuzugang zwischen mehreren Rollen – und sieht darin keinen Nachteil. „Ich genieße es, dass ich auf verschiedenen Positionen spielen kann“, sagte Porath selbstbewusst in einer Medienrunde.

Trotzdem ist der Anspruch von Schalkes Allzweckwaffe klar: mehr Verantwortung übernehmen, öfter von Beginn an spielen. Bislang stand er in fünf Zweitliga-Partien in der Startelf, sammelte aber auch als Einwechselspieler wichtige Minuten. „Jeder Spieler kennt seine Stärken und Schwächen. An denen arbeite ich“, erklärt Porath mit Blick auf seine persönliche Entwicklung unter Trainer Miron Muslic.

Porath kämpft um mehr Einsatzzeit auf Schalke

Der Schritt nach Gelsenkirchen war für den Norddeutschen nicht nur sportlich, sondern auch emotional ein Einschnitt. Sechs Jahre trug er das Trikot von Holstein Kiel, war dort fest verwurzelt. „Für mich war es nach so vielen Jahren in Kiel schwierig, dort wegzugehen, weil ich sehr am Verein hing. Das ist kein Geheimnis“, gibt er offen zu. Umso bemerkenswerter ist, wie schnell er sich auf Schalke eingefunden hat.

Sportlich zahlt sich der Wechsel bislang aus. Schalke mischte in der Hinrunde oben mit, feierte sogar die Herbstmeisterschaft. Porath steuerte dazu nicht nur Einsatzminuten bei, sondern auch entscheidende Aktionen – etwa eine Vorlage bei seinem Debüt und ein Siegtreffer gegen Greuther Fürth.

Noch ist der vielseitige Profi kein unumstrittener Stammspieler. Doch genau darin liegt seine Motivation: sich weiterzuentwickeln, konstant Leistung zu bringen und in der Rückrunde noch wichtiger für das Team zu werden. Für Schalke ist Finn Porath damit nicht nur ein flexibler Kaderspieler, sondern ein Profi mit klarer Perspektive.