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Comeback nicht in Sicht – Kein Druck für Emil Höjlund

Emil Höjlund
Foto: IMAGO

Bei seiner Verpflichtung vom FC Kopenhagen im Sommer 2024 galt Emil Höjlund zwar als Perspektivspieler, mit dem allerdings nicht zuletzt aufgrund der Karriere des älteren Bruders Rasmus Höjlund (SSC Neapel) einige Hoffnungen verknüpft waren. Bislang allerdings ist der 21 Jahre alte Däne beim FC Schalke 04 noch immer nicht richtig angekommen.


Nachdem schon in der vergangenen Saison ohne wiederholtes Verletzungspech mehr als zehn Einsätze in der 2. Bundesliga möglich gewesen wären, stand Höjlund in der laufenden Spielzeit nur an den ersten vier Spieltagen auf dem Platz – drei Mal als Joker und ein Mal von Anfang an. Seit jenem überraschenden Startelfeinsatz am 31. August bei Dynamo Dresden (1:0) befindet sich der Angreifer aber wegen einer Fersenverletzung im Krankenstand – und wird wohl kurzfristig auch keine Option darstellen.

Muslic verzichtet auf eine Prognose

Auf die Frage nach der Rückkehr von Höjlund konnte Trainer Miron Muslic am Samstag gegenüber WAZ-Reporter Andreas Ernst keine klare Antwort geben und machte vielmehr deutlich, dass in dieser Personalie Geduld gefragt ist: „Das kann ich nicht seriös beantworten. Diesen Zeitrahmen haben wir noch nicht, den möchten wir auch nicht definieren, um den Druck nicht weiter zu erhöhen. Wir müssen einfach abwarten.“

Die Aussagen von Schalkes Chefcoach lassen in jedem Fall den Schluss zu, dass Höjlund in den nächsten Wochen noch nicht wieder einsatzbereit sein wird. Alles weitere hängt vom Heilungsverlauf ab, der offenkundig nur schwer absehbar ist.