Revierderby möglich: Wer wird Schalkes Gegner im DFB-Pokal?

Der FC Schalke erfährt am Sonntagabend seinen Gegner für die zweite Runde im DFB-Pokal. Spannend: Ein direktes Duell mit Borussia Dortmund ist möglich.
Am heutigen Sonntagabend, den 31. August, steht der DFB-Pokal im Fokus. Dann wird im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund die zweite Runde des Wettbewerbs ausgelost. Die Ziehung beginnt um 19 Uhr, die ARD berichtet live im Free-TV und bietet zudem einen Livestream in der Mediathek sowie auf sportschau.de an. Losfee ist der kürzlich zurückgetretene Ex-Bundesligareferee Dr. Felix Brych, moderiert wird die Auslosung von Alex Schlüter.
Insgesamt haben sich 32 Teams für die zweite Runde qualifiziert. Wie üblich gibt es zwei Lostöpfe: Im Amateurtopf stehen die beiden verbliebenen Teams aus den unteren Ligen – Energie Cottbus, das Hannover 96 in Runde eins besiegte, und FV Illertissen, das 1. FC Nürnberg ausschaltete. Alle Profi-Clubs aus Bundesliga und 2. Liga – darunter auch Schalke, Borussia Dortmund und der FC Bayern – sind im Profitopf vertreten. Die zuerst gezogene Mannschaft hat in jedem Fall Heimrecht, wobei Teams aus Topf 2, also den Amateuren, automatisch Heimrecht genießen.
DFB-Pokal: Schalkes Gegner in Runde zwei wird ausgelost
Spannend für alle Schalke-Fans: Es könnte erneut ein Revierderby zwischen den Königsblauen und dem BVB geben – das letzte Duell in diesem Wettbewerb liegt 25 Jahre zurück. Damals gewann Schalke im Achtelfinale am 29. November 2000 mit 2:1. Auch ein Duell gegen den FC Bayern München ist möglich. In der ersten Runde setzte sich Schalke 04 knapp mit 1:0 gegen Lokomotive Leipzig durch, Dortmund gewann ebenfalls mit 1:0 gegen Rot-Weiss Essen. Selbst der deutsche Rekordmeister gewann nur knapp mit 2:3 beim Drittligisten Wehen Wiesbaden.
Die finanziellen Prämien im DFB-Pokal sind ebenfalls attraktiv. Für das Erreichen der zweiten Runde erhalten die Vereine 423.772 Euro, das Achtelfinale bringt 847.544 Euro. Wer den Pokal gewinnt, kassiert fast elf Millionen Euro – eine leichte Erhöhung im Vergleich zur Vorsaison. Damit ist die zweite Runde nicht nur sportlich spannend, sondern auch finanziell lukrativ für die Königsblauen um Trainer Miron Muslic.