„Wir sind keine Roboter“ – Schalke-Trainer mahnt vor Pflichtaufgabe

Vor dem Heimspiel gegen Ulm muss Schalke auf einige Stammkräfte verzichten, doch Trainer van Wonderen setzt auf eine starke Reaktion seiner Mannschaft. Können die Königsblauen mit Heekeren im Tor und Kaminski in der Abwehr den ersten Schritt Richtung 40-Punkte-Marke machen?
Der FC Schalke 04 empfängt am Sonntag (13:30 Uhr) den SSV Ulm 1846 in der Veltins-Arena. In einer sportlich eher ruhigen Phase will das Team von Trainer Kees van Wonderen dennoch Punkte sammeln – nicht zuletzt, um sich in der Tabelle etwas nach oben zu schieben. „Wir wollen die drei Punkte hier behalten“, betonte der Niederländer im Vorfeld der Partie.
Die personelle Situation bleibt angespannt. Loris Karius fällt verletzt aus – damit steht Justin Heekeren wieder zwischen den Pfosten. Der 24-Jährige hatte erst vor wenigen Wochen seinen Stammplatz verloren. Van Wonderen lobt die professionelle Einstellung seines Torwarts: „Er ist sehr ruhig, konzentriert, talentiert. Er hat sich nie frustriert oder lustlos gezeigt.“
Auch in der Defensive dürfte es Änderungen geben: Marcin Kaminski kehrt nach abgesessener Gelbsperre zurück und ist ein Kandidat für die Startelf – trotz der Tatsache, dass sein Vertrag voraussichtlich nicht verlängert werden soll. Nach dem wackeligen 3:3 in Fürth dürfte der erfahrene Pole helfen, wieder für mehr Stabilität zu sorgen.
Schalke weiter ohne Bulut
In der Offensive könnte Top-Torjäger Moussa Sylla nach seinem Kurzeinsatz in Fürth ebenfalls von Beginn an ran. Auch Amin Younes und Aymen Barkok gehören zu den Optionen für die erste Elf.
Weiterhin nicht zur Verfügung steht Taylan Bulut. Er soll allerdings am Samstag wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Hoffnung gibt es bei Ilyes Hamache, dessen Saison eigentlich schon gelaufen schien. Van Wonderen zeigt sich optimistisch: „Es sieht gut aus. Wir erwarten, dass er kommende Woche teilintegriert am Mannschaftstraining teilnimmt.“ Auch Emil Höjlund macht Fortschritte nach seiner Muskelverletzung.
Trotz der Favoritenrolle gegen den Tabellen-Vorletzten aus Ulm warnt der Schalke-Trainer vor Überheblichkeit. „Es wird – wie in jeder Woche – ein Kampf werden. In der Liga liegen alle nah beieinander.“ Und er macht klar: „Wir sind keine Roboter.“
Aber nur unsere Defensive . Die bewegen sich mechanisch
wären die Schalker Roboter wären sie längst auf dem Recyclinghof.