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Enthüllt: Ex-Schalke-Boss stand vor Wechsel zum Revierrivalen

Peter Knäbel
Foto: Getty Images

Peter Knäbel stand kurz vor einem spektakulären Comeback – und das ausgerechnet beim Revierrivalen des FC Schalke 04. Doch am Ende entschied sich der VfL Bochum gegen den Ex-Schalke-Boss.


Eineinhalb Jahre nach seinem Aus beim FC Schalke 04 hätte Peter Knäbel beinahe ein überraschendes Comeback als Sportfunktionär gefeiert – und das ausgerechnet beim Rivalen VfL Bochum. Doch letztlich entschied sich der Tabellen-17. der Bundesliga gegen den ehemaligen Schalker Vorstand.

Wie die Sport Bild berichtet, gehörte Knäbel zu den letzten drei Kandidaten für die vakante Sportchef-Position in Bochum. Allerdings wollte der 58-Jährige erst zur kommenden Saison antreten, was für den VfL ein Ausschlusskriterium war. Stattdessen fiel die Wahl auf den erfahrenen Manager Dirk Dufner, der einen Vertrag bis 2027 erhielt. „Ich bin sicher, dass er uns mit seiner Erfahrung und seinem Netzwerk helfen wird, den VfL gemeinschaftlich jeden Tag ein bisschen besser zu machen“, erklärte Bochums Geschäftsführer Ilja Kaenzig.

Neben Knäbel war auch Jörg Schmadtke ein ernsthafter Kandidat. Der langjährige Bundesliga-Manager und frühere Liverpool-Transferchef wollte weitreichende Befugnisse im Klub und plante, Ex-Profi Jan Schlaudraff als Sportdirektor mitzubringen. Doch genau diese Forderungen sollen die Vereinsführung abgeschreckt haben.

Vorerst kein neuer Job für Ex-Schalke-Boss Knäbel

Schmadtke machte in den Gesprächen deutlich, dass er sich nur einen Gesamt-Etat vorgeben lassen würde, aber innerhalb dieses Rahmens frei entscheiden wolle – etwa über Transfers, Abgänge und die Trainerwahl. Beim VfL müssen laut Sport Bild jedoch bislang alle Einzelentscheidungen über 250.000 Euro vom Präsidium abgesegnet werden.

Am Ende entschied sich Bochum einstimmig gegen Schmadtke und Knäbel – und für Dufner. Der 57-Jährige überzeugte in den finalen Gesprächen und beginnt bereits in dieser Woche seine Arbeit. „Ich brenne darauf, diese anspruchsvolle Herausforderung mit voller Energie anzugehen“, sagte Dufner. „Bochum ist ein toller und emotionaler Klub, den wir nun bestmöglich für die nächsten Jahre weiterentwickeln wollen.“

Peter Knäbel bleibt vorerst ohne neue Aufgabe im Profifußball. Beim FC Schalke 04 begann er 2018 als Technischer Direktor für Entwicklung, bevor er drei Jahre später zum Vorstand für Sport und Kommunikation aufstieg. Zum 1. Januar 2024 legte er sein Amt nieder und unterstützte das Management noch bis zum 30. Juni 2024 als Berater.

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zimbo

Wie die Sport Bild berichtet, gehörte Knäbel zu den letzten drei Kandidaten für die vakante Sportchef-Position in Bochum. Allerdings wollte der 58-Jährige erst zur kommenden Saison antreten, was für den VfL ein Ausschlusskriterium war.

wenn ein „Kandidat“ schon allein terminlich gar nicht zur Verfügung steht und unter die „letzten drei“ kommt…. wie viele Kandidate gab es dann ursprünglich? Fünf, aber zwei waren schon tot?

Der „Berater“ Knäbel wird wohl bis Saisonende sein Vorstandsgehalt auf Schalke beziehen. Da kann son Sportdirektoren-Pösteken beim VfL eher nicht mithalten….

QuatschMitSoße

Es ist wie bei Raul. Der steht angeblich rein terminlich auch nicht immer zur Verfügung. Wenn überhaupt soll Raul nur zu Beginn einer Saison terminlich zur Verfügung stehen.