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Trotz Verlängerung: Bulut lässt seine Zukunft auf Schalke offen

Taylan Bulut
Foto: IMAGO

Trotz seiner Vertragsverlängerung bis 2029 hält sich Taylan Bulut alle Optionen offen. Besonders eine Liga hat es dem Schalke-Talent angetan.


Schalke 04 hat Taylan Bulut langfristig an sich gebunden, doch der junge Rechtsverteidiger macht kein Geheimnis daraus, dass er bereits von einer Zukunft in einer der besten Ligen der Welt träumt. Trotz der Vertragsverlängerung bis 2029 könnte ein Wechsel schneller bevorstehen, als es den Fans der Königsblauen lieb ist.

Am 19. Mai 2024 feierte Bulut sein Profi-Debüt für Schalke, seither ist er fester Bestandteil der Startelf. Der Klub belohnte seine Entwicklung mit einem neuen Vertrag, doch eine im Kontrakt verankerte Ausstiegsklausel könnte einen baldigen Abschied ermöglichen. Mindestens acht Millionen Euro wären fällig, sollte ein interessierter Verein den 19-Jährigen bereits im Sommer verpflichten.

Für einen finanziell angeschlagenen Zweitligisten wie Schalke wäre eine solche Ablösesumme durchaus attraktiv. Klubverantwortliche hoffen zwar, dass Bulut seine Entwicklung weiterhin in Gelsenkirchen fortsetzt doch das Interesse aus dem Ausland, insbesondere aus der Premier League, ist groß.

Bulut schwärmt von der Premier League

Dass er sich früher oder später in England sieht, lässt der Deutsch-Türke selbst durchblicken. „Jeder, der Ahnung von Fußball hat, der weiß, dass die Premier League die beste Liga ist. Die kann man sich immer ansehen“, betonte der Abwehrspieler kürzlich in einer Medienrunde. Sein Vorbild: Top-Verteidiger wie Virgil van Dijk und Kyle Walker. „Ich arbeite daran, dass ich auf das Niveau komme“, so Bulut.

Ein Treuebekenntnis zu Schalke vermeidet er derweil bewusst. „Ich möchte Schritt für Schritt gucken. Ich weiß nicht, was in der Zukunft passiert“, erklärte er auf mehrmalige Nachfrage.

Sportlich ist Taylan Bulut eine der wichtigsten Stützen in Schalkes Defensive. Trainer Kees van Wonderen setzt auf ihn, und auch die Fans schätzen das Eigengewächs. Allerdings könnte die finanzielle Situation des Klubs einen baldigen Abschied begünstigen. Ein Wechsel nach England würde nicht nur Buluts Traum näherbringen, sondern auch der Kasse des Revierclubs guttun.

Bis dahin bleibt das Ziel des Talents klar: Weiter hart arbeiten, Erfahrungen sammeln – und nebenbei noch seinen Führerschein bestehen. „Aktuell hakt es etwas an der Theorie“, gab er augenzwinkernd zu. Sportlich jedoch scheint sein nächster großer Schritt nur eine Frage der Zeit zu sein.

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ibanezgsr180

Vernünftig so. Wir kriegen Geld und er macht keine Versprechen

CarstenK

Macht äh kein Spass mehr drecks Profis

zimbo

die Geschichte erinnert stark an Matriciani, der es damals im Gegensatz zu Bulut bereits in die U21 geschafft hatte.
Ruckzuck „Kultstatus“ und dann vom Sündenbock zum Auslaufmodell.

Nahezu identisch verliefen die Karrieren von Kutucu, Mercan, Aydin, Kozuki und Co.
Alle erst gefeiert, dann nichts mehr wert.
Schalkefans und Medien vergessen seehr schnell.

QuatschMitSoße

Du suchst dir halt grundsätzlich immer NUR das aus was deine Meinung bestätigt.

Ich spare mir hier die noch viel längere Liste der Spieler bei denen es genau umgekehrt gelaufen ist.

Ich nehm im Lotto auch nie die Zahl 13. Die Geschichte der Zahl 13 erinnert stark daran, dass sie in den letzten 10 Jahren nie beim 6er mit Zusatzzahl dabei war. Die 13 ist ein Auslaufmodell. Wahrscheinlich ist die auch bald nicht mehr auf dem Tippschein. Überflüssig, weil die aus den Erfahrungen gar keiner mehr tippt. Früher hatte die 13 mal Kultstatus. Die Zeiten sind aber schon lange vorbei.

Zimbo. Junge, Junge, Junge….
🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️