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Greift Schalke noch ins Aufstiegsrennen ein? „Können noch alles erreichen“

Schalke-Spieler
Foto: IMAGO

Schalkes Aufstiegsträume leben weiter – trotz eines großen Rückstands. Verteidiger Anton Donkor erklärt, was jetzt passieren muss, damit der Sprung zurück in die Bundesliga noch gelingt.


Der FC Schalke 04 hat mit dem jüngsten 3:1-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg frischen Wind in seine Saison gebracht. Nach einer enttäuschenden Hinrunde stehen die Königsblauen mit 24 Punkten aktuell im Mittelfeld der Zweitliga-Tabelle. Dennoch blicken Spieler und Fans wieder optimistischer nach oben. Verteidiger Anton Donkor lässt keinen Zweifel daran, dass die Gelsenkirchener ihre Chancen im Aufstiegsrennen noch nicht abgeschrieben haben.

„Wir können noch alles erreichen“, zitiert die WAZ Donkor, der im Sommer aus Braunschweig kam und gegen Nürnberg seine bisher stärkste Leistung im Schalke-Trikot zeigte. Mit dem Sieg gegen die Franken verkürzte Schalke den Rückstand auf den Relegationsplatz auf acht Punkte, während der Vorsprung auf die Abstiegsränge bei sieben Zählern liegt.

Trotz der durchwachsenen Platzierung bleibt Donkor kämpferisch: „Wenn wir sechs Punkte aus den nächsten beiden Spielen holen, dann ist natürlich etwas drin. Das sieht man doch an der Tabelle.“ In den kommenden Wochen stehen entscheidende Duelle an: Erst empfängt Schalke am Samstag den 1. FC Magdeburg, das beste Auswärtsteam der Liga. Eine Woche später wartet auswärts der 1. FC Köln, aktuell eines der formstärksten Teams der 2. Bundesliga und auf Platz zwei der Tabelle.

Schalke mit starker Form

Die Königsblauen haben in den letzten fünf Spielen starke elf Punkte gesammelt und gezeigt, dass das Team unter Trainer Kees van Wonderen auf dem richtigen Weg ist. „In den letzten fünf Spielen haben wir gezeigt, wie gut wir sein können. Wir können zu den besten Teams der Liga gehören – wenn wir genau so weiterspielen wie zuletzt“, so Donkor.

Angst vor den schweren Gegnern hat der 27-Jährige nicht: „Ich freue mich auf die Spiele. Wir haben auch gegen gute Gegner schon gut gespielt – vor allem sogar gegen gute Gegner.“ Der Ausgang der Partien gegen Magdeburg und Köln könnte zum Gradmesser für Schalkes Aufstiegsträume werden.

Nach einer teils desolaten ersten Saisonhälfte und einem Trainerwechsel wollen die Schalker jetzt den positiven Trend fortsetzen. Die Rechnung ist einfach: Zwei Siege in den kommenden Spielen – und der Traum von der Bundesliga wäre wieder ein Stück näher gerückt.

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