Nach Beschwerden: Schalke verbessert Sicherheitskonzept
In der Veltins-Arena wird ab sofort ein Fangnetz im Gästeblock installiert. Diese Maßnahme folgt auf wiederholte Vorfälle von Wurfgeschossen – doch nicht jeder wird es sofort sehen.
Der FC Schalke 04 hat die Winterpause genutzt, um die Sicherheitsmaßnahmen in der Veltins-Arena zu verbessern. Konkret wurde im Gästeblock eine Vorrichtung für ein Fangnetz installiert, um Wurfgeschosse wie Becher oder andere Gegenstände vom Spielfeld und den benachbarten Tribünen fernzuhalten. Anlass für diese Maßnahme waren zunehmende Beschwerden von Fans und sogar Verletzungen, die durch solche Vorfälle verursacht wurden.
Das Problem der Becherwürfe hat sich in den letzten Jahren zu einer regelrechten Unsitte in deutschen Stadien entwickelt. Thomas Kirschner, Fanbeauftragter des FC Schalke 04, hatte bereits vor drei Jahren darauf aufmerksam gemacht: „Aktuell scheint das Bierbecherwerfen in der Tat zu einer Art Volkssport geworden zu sein. Dass da schon mal im Torjubel ein Becher verschüttet wird, das kennt man. Aber ich habe selbst erlebt, wie Fotojournalisten fortgesetzt 90 Minuten lang beworfen werden.“
Fangnetz im Gästeblock: So will Schalke Fans und Spieler schützen
In einer Stellungnahme erklärte der Verein, dass die Installation des Fangnetzes eine direkte Reaktion auf die Zunahme solcher Vorfälle sei: „Der Verein hat zur Rückrunde eine Vorrichtung für ein Fangnetz am Gästeblock installiert, weil sich zuletzt Becherwürfe vermehrt haben und wir Beschwerden und auch Verletzte verzeichnen mussten.“ Gleichzeitig betonte Schalke, dass man das Stadionerlebnis für Gästefans nicht unnötig einschränken wolle.
Das Netz wird nicht dauerhaft ausgefahren, sondern je nach Sicherheitslage bei bestimmten Spielen eingehängt. Gegen den 1. FC Nürnberg, der mit den Schalker Fans ein freundschaftliches Verhältnis pflegt, kam es beim letzten Heimspiel am 25. Januar nicht zum Einsatz. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass es schon im nächsten Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg am 1. Februar genutzt wird, da dieser eine aktive und lautstarke Fanszene mitbringt.
Ein Fangnetz ist in der Veltins-Arena übrigens keine Neuheit: Vor der Nordkurve gibt es bereits seit Jahren eine ähnliche Vorrichtung. Mit der Erweiterung auf den Gästeblock reagiert Schalke nun auf die aktuellen Entwicklungen und will Vorfälle wie den Feuerzeug-Wurf beim Spiel Union Berlin gegen Bochum oder Becherwürfe bei anderen Spielen künftig vermeiden.
Ein Fangnetz ist wieder VAR Anti Fan Massnahmen.
…und wieder einmal besticht die Scjhalker Geschäftsleitung durch konzeptlose Entscheidungen.
In der Nordkurve „schützen“ die Fangnetze ausschiesslich die Personen im Innenbereich vor imaginären Wurfgeschossen, die in der Realität seltenst bis nie geflogen kamen.
Im Gästebereich bewerfen die Auswärtigen die Heimfans systematisch mit Bierbechern, weil es im Gästebereich kein Pfandsystem auf Getränkebecher gibt.
So wird nicht etwa die seltendämliche Pfandregelung korrigiert, sondern durch eine neue seltendämliche Fangzaunregulierung ergänzt.
Warum eine Sache korrigieren/verbessern, wenn man stattdessen eine zweite Sache verschlimmbessern kann?
Schalke und die Nachhaltigkeitslüge. Gelebter Wokismus. Reden statt machen.