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Schalkes Torwarttalent Luca Podlech: „Ich will im Profifußball ankommen“

Luca Podlech
Foto: IMAGO

Mit Neuzugang Ron-Thorben Hoffmann, Rückkehrer Justin Heekeren, Routinier Michael Langer und Youngster Luca Podlech hat der FC Schalke 04 gleich vier Torhüter im Trainingslager in Mittersill dabei. Obwohl der von Eintracht Braunschweig verpflichteten Hoffmann der Favorit ist auf die Nachfolge des zum VfL Wolfsburg gewechselten Marius Müller als Nummer eins im königsblauen Tor, ist offiziell noch keine Entscheidung gefallen.


Auch der 19 Jahre alte Podlech, der gerade erst dem Jugendfußball entwachsen ist, darf sich somit Hoffnungen machen, wobei der gebürtige Gelsenkirchener kurzfristig eine realistische Sichtweise hat: „Ich will im Profifußball ankommen. Dazu mache ich mir keinen Druck, sondern will täglich alles aufsaugen und dazulernen“, zitieren die „Ruhr Nachrichten“ den U19-Nationalspieler, der für sich auch mit Spielen in der Regionalliga plant: „Wichtig ist für mich, Spielpraxis zu sammeln. Pläne dazu sind schon ausgearbeitet. Ich werde auch in unserer U23 zum Einsatz kommen.“

Aktueller Vertrag endet 2025

Positiv empfindet Podlech unterdessen trotz der vorhandenen Konkurrenzsituation das Miteinander im Schalker Torwartteam: „Wir verstehen uns sehr gut. Ich bin mit Justin Heekeren auf einem Zimmer, Michael Langer mit Ron-Thorben Hoffmann. Es gibt einen ständigen Austausch, nicht nur über sportliche Dinge. Jeder will den anderen so gut wie möglich kennenlernen.“

Weil man sich auf Schalke langfristig einiges von Podlech erhofft, dürfte über kurz oder lang auch eine Verlängerung des aktuell nur bis Juni 2025 datierten Vertrages auf die Agenda rücken – auch dann, wenn es kurzfristig noch nicht für die Rolle als Nummer eins oder zwei reichen sollte.

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Fleischsalat

Zitat;
„dürfte über kurz oder lang auch eine Verlängerung des aktuell nur bis Juni 2025 datierten Vertrages auf die Agenda rücken“

Hier brennt der Baum in Wahrheit schon so richtig. Aus Schalker Sicht muss hier unbedingt sofort Geld in die Hand genommen werden um Podlech zu einem längerfristigen Vertrag zu bewegen und Perspektiven aufzuzeigen.

Aus Podlechs Sicht würde ich von Schalke auch einen entsprechenden Vertrauensbeweis erwarten. Sollte der jetzt in diesem Sommer nicht mehr von Schalke kommen, so würde ich mich im Sommer 2025 ( ablösefrei ) an seiner Stelle definitiv anderweitig orientieren.

Aus Podlechs Sicht bringt es bald nix mehr nur bei den Profis mitzutrainieren. Wat soll der Quatsch? Nur durch Erfahrungen mittels tatsächlicher Spielpraxis wird sich Podlech wirklich weiterentwickeln.

Podlech ist nun 19 Jahre alt.
Er ist definitiv das größte Schalker Torwarttalent seit Manuel Neuer.
Nur zur Erinnerung: Neuer wurde mit 20 Jahren Stammtorhüter (!) bei FC Schalke 04.

Schalke sollte nicht die Chance, die in diesem Torwarttalent schlummert, leichtfertig versemmeln. Ouedraogo wurde ja auch weitgehend versemmelt, weil man nicht rechtzeitig genügend Geld in die Hand genomnen hatte um Nägel mit Köpfen zu machen. Der Vertrag von Ouedraogo war – weil man an der total falschen Stelle gespart hatte – einfach nicht genügend wasserdicht.

Mikhaylischenko

Wo Du Recht hast ,hast Du Recht.Es wird aber schwer an RTH vorbei zu kommen.Nur wenn Hoffmann sich verletzt oder vielleicht eine super Saison spielt und nächstes Jahr für viel Geld wechselt,sollte man Podlech klar mitteilen das er die klare Nummer 2 ist,bzw dann Nummer 1.Das macht man aber nicht.Man möchte Hekkeren als Nummer 2.Das ist ein Fehler.Podlech ist für mich der stärkere TW im Vergleich.

Fleischsalat

Volle Zustimmung!

Man sollte da auch mal Klartext reden: Podlech bei der U23 in der Regionalliga West zu „parken“ ist doch nur ein schlechter Witz. Auf so eine Schnapsidee kam bei Ouedraogo ja auch niemand. Das macht man doch nur deshalb weil man nix besseres mit Podlech anzufangen weiß. Die wahre Alternative wäre nämlich an Spieltagen ansonsten nur noch sein Sofa zuhause.

Es ist doch überall so: Die großen Talente gehen von der U19 direkt zu den Profis. Die machen keinen Umweg mehr über die U23. Im Fall Podlech muss ihm das wie ein zwangsweises Notparken vorkommen, was er natürlich nie sagen würde. Die eigentliche (schlimme!) Nachricht, die ihm niemand ins Gesicht sagen will, ist doch wie folgt: „Du bist uns nicht gut genug für die Ersatzbank der Profis und auch nicht für einen anständigen Vertrag.“

Ich kann mir nicht vorstellen, dass seine Berateragentur sich das noch lange anschaut… Podlech selbst gibt sich logischerweise sehr bescheiden. Das sollte aber nicht täuschen. Exakt so empfiehlt man sich für einen neuen Arbeitgeber: Bescheiden mit der Klappe und nicht so bescheiden mit der Leistung.

Nochmals: Wenn Schalke das schleifen lässt und bei dieser Berateragentur ist der bald auf Nimmerwiedersehen weg! Leider, leider, leider dann aber zu Recht…

Fleischsalat

Podlech hat sich – klugerweise – eine exzellente Beratungsagentur ausgesucht. Und diese Leute schauen sich natürlich AUCH das Verhalten von Schalke an und ziehen dann die entsprechenden Rückschlüsse für ihren Klienten…