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Großer Unmut über dieses Detail der Verabschiedung von Gerald Asamoah

Gerald Asamoah
Foto: imago images

Nach dem am Dienstag geglückten Klassenerhalt des FC Schalke 04 hatte die Mannschaft im Heimspiel gegen Hansa Rostock zwar weiterhin sportliche Ziele. Der ganz große Druck aber war entwichen. Umso mehr lag der Fokus auf den anstehenden Verabschiedungen, bei vielen Spielern ungewiss, bei Simon Terodde und Danny Latza gewiss. Und bei Gerald Asamoah. Die Gestaltung seiner Verabschiedung sorgte jedoch für Unmut.


Dieser Unmut entzündete sich nicht an den konkreten Worten, den kleinen Geschenken, mit denen der langjährige Spieler und Funktionär des FC Schalke 04 verabschiedet wurde. Der Vertrag des zuletzt als Leiter der Lizenzspielerabteilung tätige Asamoah läuft zum Ende der Saison aus, wird nicht verlängert. Beim FC Schalke muss man sparen und Sportdirektor, als der Asamaoh bald gerne arbeiten würde, wurde auf Schalke bekanntlich jemand anders. Als entschied die neue Führung des Revierclubs, dass sich die Wege trennen müssen.

Asamoah, der mit Schalke zweimal den DFB-Pokal gewann, ist überaus populär beim Anhang von Schalke 04. Dies in erster Linie wegen seiner stets gelebten Liebe zum Club, zu dem er erst 1999 von Hannover aus stieg. Danach blieb er ihm aber 12 Jahre als Spieler teu und setzte seine Karriere später in diversen Funktionen bei S04 neben dem Platz fort.

Nordkurve Veltins-Arena FC Schalke 04
Foto: Getty Images

Nur die Nordkurve gut gefüllt bei Abschied von Asamoah

Wegen dieser großen Popularität hätte sich ein nicht kleiner Teil der am Samstag im Stadion versammelten Schalker gewünscht, dass Asamoahs Verabschiedung nicht so früh vor dem Anstoß durchgeführt, wie es der Fall war.

Rund 45 Minuten vor dem Anpfiff schon war der Programmpunkt Asamoah-Verabschiedung angesetzt. Viel zu früh für nicht wenige der Anhänger, um schon vor Ort zu sein. Zwar war die Nordkurve zu diesem Zeitpunkt bereits bestens gefüllt – der Rest der Veltins-Arena aber eher spärlich. „Unwürdig“ befand so mancher Fan in den sozialen Medien, sei dies angesichts der langen Historie Asamoahs auf Schalke gewesen – als sei dieser Abschied nur eine Randnotiz. Rückgängig machen können die Verantwortlichen ihren Zeitplan nun ohnehin nicht mehr und Asamoah selbst äußerte sich nicht zu der aufkeimenden Kritik. Glücklich waren aber bei weitem nicht alle Schalke-Fans mit diesem Detail des Heimspiels gegen Hansa Rostock.

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