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Bislang keine Anfrage für Léo Scienza – Ex-Schalker weckt vielerorts Begehrlichkeiten

Leo Scienza
Foto: Getty Images

Mit seiner überragenden Vorarbeit zum goldenen Tor von Felix Higl für den SSV Ulm im Top-Spiel gegen den SSV Jahn Regensburg (1:0) am Sonntagabend hat sich Léo Scienza in den Fokus einer breiteren Öffentlichkeit als ansonsten in der 3. Liga üblich gespielt. Generell gehört der 25-Jährige zu den herausragenden Akteuren der 3. Liga und steht längst auch andernorts auf dem Wunschzettel.


Der FC Schalke 04, der Scienza einst 2020 aus Schweden nach Deutschland holte, hat nach Informationen der „WAZ“ bislang aber nicht wegen einer Rückkehr angefragt. Stattdessen gibt es für den Offensivmann wohl großes Interesse sowohl aus der Bundesliga und der 2. Liga als auch aus dem Ausland. Die besten Chancen auf eine Verpflichtung werden dem 1. FC Heidenheim eingeräumt, der bekannt dafür ist, vielversprechende Spieler aus unteren Ligen weiterzuentwickeln.

Knäbel und Hechelmann entscheiden sich gegen Scienza

Sollte Scienza Ulm verlassen, würde aufgrund einer Ausstiegsklausel im eigentlich noch bis 2025 laufenden Vertrag eine Ablöse von 500.000 Euro fällig. Eine Summe, die S04 mutmaßlich stemmen könnte, für den 2022 ablösefrei nach Magdeburg abgegeben Brasilianer aber wohl nicht in die Hand nehmen wird.

Schon vor einem Jahr soll Schalke eine erneute Verpflichtung Scienzas abgelehnt haben. Den damaligen Verantwortlichen – Sportvorstand Peter Knäbel und Sportdirektor Andre Hechelmann – wurde Scienza sogar mehrfach angeboten, doch sah man auf Schalke keine Verwendung für den in Magdeburg monatelang nach disziplinarischen Problemen nur noch in der zweiten Mannschaft eingesetzten Techniker. Eine Entscheidung, die aus heutiger Sicht vermutlich anders ausfallen würde.

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