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Schwere Zeiten für diesen Publikumsliebling bei Schalke 04

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Foto: IMAGO

Die ganze Saison verläuft turbulent beim FC Schalke 04. Hatte man erwartet, um den Aufstieg mitzuspielen, steckt man wohl bis zum Schluss im Abstiegskampf. Genauso gilt für viele Spieler im Kader, dass es ein einziges Auf und Ab ist in Bezug auf ihren eigenen Platz in der Hierarchie. So auch für diesen Publikumsliebling, der zuletzt nicht einmal mehr im Spieltagskader stand.


Die Rede ist von Henning Matriciani, der auf Schalke allgemein als Publikumsliebling gilt. Diesen Status erarbeitet er sich mit hohem kämpferischem Einsatz noch in der Bundesliga. Vor allem seine „Monstergrätsche“, die S04 einen Punkt im Revierderby gegen den BVB sicherte, hat ihn populär gemacht, neben seiner bodenständigen Art.

Doch seinen Status als Publikumsliebling büßte er in dieser Saison immer mehr ein, weil seine Leistungen ein ums andere Mal haarsträubend waren und Matriciani bei nicht wenigen Gegentoren in der Verlosung war. Bei einer insgesamt oft verunsichert agierenden Mannschaft kein Alleinstellungsmerkmal. Matriciani fiel mit seinen Auftritten aber häufig selbst gegenüber seinen Kollegen noch einmal ab.

Was wohl auch Trainer Karel Geraerts so einschätzt. Beim Spiel in Hannover saß Matriciani nicht einmal mehr auf der Bank. Seine Rolle auf dem Platz übernahm Cedric Brunner.

Henning Matriciani
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Henning Matriciani nicht mal mehr auf der Bank von Schalke 04

Als Ersatzmann saß statt Matriciani der Niederländer Steven van der Sloot auf der Bank, der auch prompt zu seinem Profidebüt für Schalke 04 kam, als er in der Partie eingewechselt wurde.

Damit stehen nun mindestens – Stand heute – Cedric Brunner und Steven van der Sloot vor Henning Matriciani. Dazu kommt wohl Brandon Soppy in Kürze aus seiner Verletzung zurück ins Team, womit erst recht kein Platz mehr für Matriciani wäre. Sperren und Verletzungen könnten den Status quo natürlich genauso wieder verändern wie eine andere Einschätzung durch Trainer Geraerts. Im Moment aber sieht es nicht so aus, als käme Matriciani, der 2020 vom SV Lippstadt nach Schalke ging, in dieser Saison noch allzu häufig zum Einsatz. So mancher Fan dürfte diese Entscheidung begrüßen, Bodenständigkeit hin, Publikumsliebling her.

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