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Geraerts verrät Schalke-Fans nach Geburtstagsständchen dieses Geheimnis

Karel Geraerts
Foto. IMAGO

Am 5. Januar wurde Schalkes Trainer Karel Geraerts – erst – 42 Jahre alt. Diesen Geburtstag musste er zwangsläufig „auf der Arbeit“ feiern, denn bekanntlich befindet sich die Mannschaft des FC Schalke 04 im Trainingslager in Portugal. Als ihm dort Anhänger von S04 zum Geburtstag ein Ständchen brachten, überraschte dieser anschließend mit einer ungeahnten Fähigkeit.


Tatsächlich hatte Karel Geraerts erst eine Saison als Cheftrainer von Royal Union St. Gilloise gearbeitet, ehe er zum FC Schalke 04 geholt wurde. Daher auch sein noch relativ geringes Alter für einen Cheftrainer, dem er vor drei Tagen ein weiteres vollendetes Jahr hinzufügte.

Als Geraerts am Freitag im portugiesischen Albufeira seinen 42. Geburtstag beging, ließen sich einige Fans des FC Schalke 04 nicht nehmen, diesem ein Ständchen zu singen. Anschließend bedankte sich der Coach auf Deutsch bei den Fans: „Dankeschön!“ Bei dieser einfachen Vokabel, die natürlich jeder schnell beherrscht, beließ es Geraerts aber nicht. „Ja, ich spreche ein bisschen Deutsch“, eröffnete er den Anhängern. Bislang hatte er in Pressekonferenzen zu den Auftritten seines Teams stets nur auf Englisch parliert.

Karel Geraerts
Foto: IMAGO

Öffentlich sprach S04-Trainer Geraerts bislang nur Englisch

Auch alle folgenden Fragen beantwortete er in „perfektem Deutsch“, wie die WAZ berichtet. Der deutsche Wortschatz von Geraerts besteht also doch offenbar aus mehr als nur ein paar Floskeln.

Die vermeintliche Sprachbarriere hatte so mancher als Kritikpunkt an der Verpflichtung von Geraerts ausgemacht. Damals hieß es in der Öffentlichkeit, dass Geraerts kein Deutsch beherrsche. Ob sich dies erst in den rund drei Monaten seiner Tätigkeit beim FC Schalke 04 geändert hat oder er bereits vorher einige Grundlagen beherrschte, ist nicht bekannt.

Wohl aber, dass er in normalen Gesprächen keine Mühe hat, sich auf Deutsch zu artikulieren. Was vielleicht auch daran liegen könnte, dass er auch keine Scheu hatte, sich mitten im Ruhrgebiet eine Wohnung zu suchen, wo er auch im Alltag nahbar auftritt und sein Deutsch weiter verbessern dürfte. Beide Komponenten, seine Nahbarkeit und seine wachsenden Deutschkenntnisse, dürften auf Schalke gut angekommen – und vermutlich auch in der Mannschaft.

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