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Kenan Karaman als Leader – Die EM 2024 als Ziel

Kenan Karaman
Foto: Getty Images

Beim Gastspiel des FC Schalke 04 am Samstagabend bei Fortuna Düsseldorf handelt es sich schon alleine aufgrund der räumlichen Nähe beider Vereine um kein gewöhnliches Zweitliga-Spiel. Erst recht nicht für Kenan Karaman, der von 2018 bis 2021 für die Fortuna aufgelaufen ist und sich in den vergangenen Monaten auf Schalke zu einem der wenigen Leistungsträger entwickelt hat.


Drei Tore und vier Vorlagen in verletzungsbedingt nur acht Zweitliga-Einsätzen stellen eine sehr gute Quote dar, aus der Karaman selbst auch den Anspruch ableitet, eine Führungsrolle einzunehmen. „Ich habe das in der Vorbereitung und zu Saisonbeginn bereits gezeigt, dass ich vorangehen und Verantwortung übernehmen möchte. Ich versuche, die Mannschaft mitzuziehen und werde alles dafür tun, an die zuletzt gezeigten Leistungen anzuknüpfen“, erklärte der 29-Jährige eine Frage auf der vereinseigenen Webseite denn auch entsprechend selbstbewusst.

Karaman hofft auf ein „Heimspiel“ bei der EM

Seine Motivation zieht der in Stuttgart geborene Deutsch-Türke unterdessen auch ein Stück weit aus seinem Ziel vom Comeback in der türkischen Nationalmannschaft und die Europameisterschaft im kommenden Sommer in Deutschland. Den 3:2-Sieg der Türkei vergangene Woche in Berlin gegen Deutschland verfolgte Karaman, der in 31 Länderspielen sechs Tore erzielt hat, von zu Hause aus, sieht sich im Hinblick auf ein EM-Ticket aber nicht chancenlos:“Ich will hier auf Schalke weiterhin gute Leistungen bringen, und dann hoffe ich darauf, bei der Europameisterschaft im nächsten Jahr dabei zu sein. Ein zusätzliches Highlight wäre es, wenn ich dann in unserem Stadion auflaufen könnte.“

Dort würde Karaman sicherlich vor vielen Schalke-Fans spielen, die Karaman in seinen rund 15 Monaten in Gelsenkirchen schätzen gelernt hat. „Das ist immer wieder atemberaubend, wie die Fans uns unterstützen. Egal, ob es ein Heim- oder ein Auswärtsspiel ist: Tausende Fans machen sich auf den Weg, das ist nicht selbstverständlich“, so der Angreifer, dem die Unterstützung von den Rängen „sehr viel Antrieb“ gibt.

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