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Schalke 04 und die Laufwerte: Einmal top, einmal flop

Bryan Lasme
Foto: IMAGO

Der FC Schalke 04 kommt in dieser Saison der 2. Bundesliga punktemäßig nicht auf die Beine. Was auch daran liegen könnte, dass jene der Spieler zu selten in Bewegung sind, zumindest im internen Liga-Vergleich. In einem Bereich dieser Statistiken liegen Spieler von S04 jedoch weit vorne.


Die WAZ hat sich mit den Laufwerten der Clubs in der 2. Bundesliga beschäftigt, natürlich mit besonderem Augenmerk auf den derzeit einzigen Club aus dem Revier, der derzeit dort mitspielt: der FC Schalke 04.

Dort zeigt sich, dass die gesamte Mannschaft, wie auch immer sie jeweils zusammengestellt war, die zweitwenigsten Meter in dieser Saison zurücklegte. Weniger als die notierten 1006,5 Kilometer der Spieler des FC Schalke 04 liefen allein jene vom Vorletzten VfL Osnabrück, welche so gerade eben die 1.000-Kilometer-Marke überschritten.

Nun kommt es im Fußball nicht auf die Laufleistung an, einzig Tore sind das, was Punkte bringt. Stünde der S04 viel weiter oben, könnte man argumentieren, dass die Schalker Spieler eben besonders clever laufen und viel Kraft sparen, weil sie ohnehin schon häufig richtig stehen. Das aber, kann man dem Tabellenstand entnehmen, dürfte momentan als Argument wohl kaum Gültigkeit besitzen.

Yusuf Kabadayi
Foto: IMAGO

Neben Lamse bringt auch Kabadayi hohes Tempo auf den Platz

Bei der absoluten Höchstgeschwindigkeit einzelner Spieler hingegen belegen gleich zwei Kicker der Knappen vordere Plätze in der Ligawertung. Schnellste Spieler bislang waren Christian Conteh vom VfL Osnabrück (36,23 km/h) und Aaron Opoku vom 1. FC Kaiserslautern mit 36,02 km/h). Direkt dahinter folgt Bryan Lasme vom FC Schalke 04, der einmal 35,97 km/h erreichte. Damit ist der Franzose aber nicht der einzige im Kader von inzwischen Karel Geraerts, der höchstes Tempo ins Spiel der Schalker bringen könnte.

Auch Yusuf Kabadayi, die Leihgabe vom FC Bayern, liegt mit seinen gemessenen 35,37 km/h noch ziemlich weit vorne in der 2. Bundesliga und erreicht damit den 11. Rang. Diese vorhandene Geschwindigkeit nun aber auch in eine bessere Punkteausbeute umzumünzen, das obliegt nun dem neuen Trainer aus Belgien, dem all diese Werte – positiv wie negativ – sicher nicht unbekannt sein werden.

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