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Das sagt Rodrigo Zalazar über sein erster Tor in der Bundesliga

Rodrigo Zalazar
Foto: IMAGO

Preisfrage für Fußballexperten: Wie vielen Uruguayern ist bislang ein Treffer in der deutschen Fußball-Bundesliga gelungen? Und eine weitere für Schalke-Kenner: Wie viele dieser Profis trugen das Trikot des Revierklubs? Wer in der Lage ist, die korrekten Antworten zu geben, darf sich getrost als Fachmann oder Fachfrau für den südamerikanischen Fußball bezeichnen.


Sieben Spieler aus dem Land des zweifachen Weltmeisters trugen sich bislang in die Torschützenliste ein. Nicht weniger als fünf standen oder stehen beim FC Schalke 04 unter Vertrag. Einer dieser Aktiven zielte am Samstagabend ganz genau: Rodrigo Zalazar. Der 23 Jahre alte Mittelfeldkämpfer schnappte sich den Ball, lief auf das Mönchengladbacher Tor zu und hämmerte ihn mit großer Präzision zur 1:0-Führung ins Netz – sein erster Treffer in der Bundesliga. Damit steht er in der Tradition von Gustavo Varela, Darío Rodríguez, Vicente Sánchez und Carlos Grossmüller, die ebenfalls für Königsblau im Fußball-Oberhaus trafen.

„Ich war sicher, dass Marius ihn verwandelt“

Zalazar erinnert sich auf der Vereins-Website noch einmal an die Situation im Spiel: „Mein erster Kontakt war gut. Ich habe den Raum und den freien Weg zum Tor gesehen. Das habe ich ausgenutzt.“ Bei der 1:3-Niederlage in der Vorwoche gegen den 1. FC Köln hatte er ebenfalls getroffen, doch aufgrund einer Abseitsposition seines Mannschaftskollegen Maya Yoshida (33) zählte das Tor nicht. Diesmal aber schon.

Die Partie gegen Borussia Mönchengladbach habe ihnen alles abverlangt, erklärt der 23-Jährige. Es sei „ein sehr schwieriges Spiel“ gewesen, meint Zalazar, denn die Elf vom Niederrhein verfüge über „schnelle Spieler“. Doch er ist sich sicher: „Wir haben gut dagegengehalten.“ In der Bundesliga gehe es jedoch anders zu als eine Klasse tiefer: „Das Tempo des Spiels und die Qualität der Spieler ist eine andere als in der Zweiten Bundesliga. Schon ein kleiner Fehler kann zu einem Gegentor führen. Es geht häufig hin und her.“

Er denkt noch einmal an das 2:2 in der Nachspielzeit durch den Handelfmeter von Marius Bülter (29): „Ich war sehr nervös und konnte gar nicht hinsehen.“ Allerdings habe er großes Vertrauen in die Fähigkeiten seines Mannschaftskollegen gehabt: „Ich war sicher, dass Marius ihn verwandelt. Er trainiert die Situation häufig unter der Woche. Deshalb haben wir alle an ihn geglaubt.“

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