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Schalke 04 macht Transfer perfekt: Torwart-Talent Heekeren wechselt zu den Knappen

Schalke 04
Foto: Getty Images

Der FC Schalke 04 hat Justin Heekeren von Regionalligist Rot-Weiß Oberhausen verpflichtet. Der 21-Jährige ist damit nach Ralf Fährmann (33) und Michael Langer (37) der dritte Torwart im Kader des Bundesligisten. Anders als bei RWO dürfte Heekeren jedoch nicht für die Rolle des Stammkeepers vorgesehen sein. Nach dem Abgang von Martin Fraisl (29), dessen Vertrag nicht verlängert wurde, ist S04 immer noch auf der Suche nach einer neuen Nummer eins.

Seit 2019 stand Heekeren im Kader der Kleeblätter. Sein Debüt in der ersten Mannschaft feierte er im September 2020 beim Duell mit der zweiten Mannschaft von Schalke 04 (0:0). Anschließend folgten 52 weitere Einsätze in der Regionalliga West. Nun schließt sich der Kreis für den jungen Torhüter, denn er setzt seine Karriere bei seinem ersten Gegner fort – und dann gleich in der Bundesliga.

Bis zum 30. Juni 2025 läuft das Arbeitspapier, das Heekeren bei Königsblau unterschrieben hat. Nach Informationen von „Reviersport“ soll Schalke eine Ablöse von 180.000 Euro an RWO überwiesen haben. Bei dem Klub vom Niederrhein besaß der 21-Jährige noch einen Vertrag bis 2023. Das Torwart-Talent freut sich auf die neue Aufgabe: „Die Möglichkeit, mich im täglichen Training einer Bundesligamannschaft zu beweisen und selbst herauszufordern, ist eine große und spannende Chance für mich, die ich mit voller Überzeugung und großer Leidenschaft angehen werde.“

Treffsicher vor dem gegnerischen Tor

Heekeren begann mit dem Fußball beim SSV Rheintreu Lüttingen, bevor es ihn über den VfB Homberg und Borussia Mönchengladbach nach Oberhausen verschlug. In der abgelaufenen Saison, die die Kleeblätter auf Rang vier beendeten, bestritt er 37 von 38 möglichen Partien. Dabei blieb er zwölfmal ohne Gegentor. Ein besonderes Erfolgserlebnis feierte er am 14. Spieltag, als er beim 2:2 gegen Fortuna Düsseldorf II in der vierten Minute der Nachspielzeit den Ausgleich erzielte.

Chef-Trainer Frank Kramer (50) will den Neuzugang nicht überfordern. „Wir werden ihm die nötige Zeit geben, dazu wird er regelmäßig Spielpraxis in der U23 sammeln“, erläutert er die künftige Rolle des 21-Jährigen. Schalkes Sportdirektor Rouven Schröder (46) ist vom Entwicklungspotenzial Heekerens überzeugt. „Nun wird er bei uns lernen was es heißt, auf höchstem Niveau dauerhaft zu bestehen. Die notwendige Zeit dafür wird er von uns bekommen“, so Schröder.