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Macht Malick Thiaw den Weg frei für Ko Itakura?

Malick Thiaw
Foto: Getty Images

Nach den Aufstiegsfeierlichkeiten, denen am Sonntag beim 1. FC Nürnberg neben einer Feier der jahrelangen Fanfreundschaft möglichst auch noch die Zweitliga-Meisterschaft folgen soll, richtet sich beim FC Schalke 04 der Fokus bereits auf die neue Saison, in der es das oberste Ziel sein dürfte, die Bundesliga zu halten, idealerweise ohne langes Zittern.

Sportdirektor Rouven Schröder ist deshalb in den nächsten Wochen besonders gefordert, einen Kader zusammenzustellen, der zum einen dazu in der Lage ist, sicher in der Bundesliga zu bleiben und zum anderen auch darüber hinaus Potential mitbringt. Erschwert wird diese Aufgabe allerdings dadurch, dass Schalke finanziell trotz deutlicher Verbesserungen nicht auf Rosen gebettet und somit nicht zu großen Sprüngen auf dem Transfermarkt in der Lage ist.

Zwei neue Innenverteidiger schon fix

Mit Leo Greiml (Rapid Wien) und Ibrahima Cissé (KAA Gent) stehen aber bereits zwei neue Innenverteidiger fest, die jeweils noch ganz am Anfang ihrer Karriere stehen und beide ablösefrei verpflichtet werden konnten. Dem Duo soll die Zukunft gehören, die Malick Thiaw nach sieben Jahren in Gelsenkirchen hinter sich haben könnte.

Schalke-Experte Max Wessing verriet nun im „Bild“-Podcast „Stammplatz“ damit, dass Thiaw als erster Verkaufskandidat gilt, kein Geheimnis. Der U21-Nationalspieler, der bereits im Winter vom AC Mailand umgarnt wurde, besitzt noch einen Vertrag bis 2024, sodass S04 keine gute Verhandlungsposition besitzt und auf eine zweistellige Millionenablöse hoffen darf. Geld, das die Schalker Verantwortlichen bestens gebrauchen könnten, um den bislang von Manchester City nur ausgeliehenen Ko Itakura fest zu verpflichten. Den japanischen Nationalspieler könnten die Königsblauen per Kaufoption an sich binden, allerdings für stattliche sechs Millionen Euro, die bei einem teuren Verkauf von Thiaw um einiges leichter aufzubringen wären.