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Der Aufstieg ist das Ziel – Marcin Kaminski will in die Bundesliga

Marcin Kaminski
Foto: imago images

Seit Saisonbeginn hält er die Abwehr des Revierklubs zusammen. Im Sommer vom VfB Stuttgart gekommen, hat sich Marcin Kaminski zum unumstrittenen Stammspieler bei Schalke 04 entwickelt. Auf der vereinseigenen Website gab der 30 Jahre alte Innenverteidiger nun das Ziel des Tabellenführers vor: „Wir haben noch vier Spiele vor uns, in denen wir zeigen müssen, dass wir aufsteigen wollen – und das auch werden.“

Doch der polnische Nationalspieler weiß auch, dass „noch nichts gewonnen“ ist. Allerdings, so Kaminski, befinde sich die Mannschaft „auf einem guten Weg“. Fünf Siege in Folge und der Sprung an die Tabellenspitze sprechen eine deutliche Sprache. Nun wartet am kommenden Samstag (23. April, 13.30 Uhr) das Duell gegen den Zweiten auf die Knappen. Kaminski gibt die Richtung vor: „Jetzt werden wir wieder ruhig arbeiten und uns auf das Spiel gegen Bremen fokussieren.“

Mit 64 erzielten Treffern stellt Königsblau die mit Abstand schlagkräftigste Offensive der 2. Bundesliga. Simon Terodde (34) erzielte am vergangenen Wochenende in Darmstadt seine Saisontore Nummer 23 und 24. Übertroffen wurde er aber von seinem Sturmpartner Marius Bülter. Der 29-Jährige schnürte beim 5:2-Auswärtserfolg einen Dreierpack und verbesserte seine Bilanz damit auf zehn Treffer. „Wenn du im Sturm Simon und Marius hast, weißt du, dass sie dir immer helfen können“, weiß Kaminski.

Aufstieg – dann WM in Katar

Er mahnt jedoch, angesichts der Siegesserie nicht leichtsinnig zu werden. Gerade die Begegnung bei den Hessen habe gezeigt, wie eng es in Liga zwei zugeht. „Am Anfang hatten wir keinen Zugriff und keinen Ballbesitz“, erinnert sich der Abwehrmann. Die Hausherren gingen folglich auch mit 1:0 in Führung. Doch dann schlugen die 90 Minuten des Sturmduos Terodde und Bülter.

Ohne eine gut funktionierende Defensive würde Schalke aber nicht auf Platz eins stehen. Zusammen mit Fortuna Düsseldorf kassierte der Revierklub die wenigsten Gegentore im Unterhaus. Dass die Schalker Torhüter erst 36-mal hinter sich greifen mussten, ist auch das Verdienst des 30 Jahre alten Polen, der Ende März 2022 sein Comeback im Kader der Nationalmannschaft feierte. Dort jedoch noch ohne Einsatz blieb.

Sollte Kaminski seine Form halten, dürfte der direkte Wiederaufstieg wahrscheinlicher werden – genauso wie ein Platz in der polnischen Nationalmannschaft. Vielleicht sogar bei der WM in Katar.