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Was wird aus Rabbi Matondo? – Schalke hofft auf Millionenablöse

Rabbi Matondo
Foto: imago images

Mit dem näherrückenden Saisonende stellt sich weitgehend unabhängig von der künftigen Klassenzugehörigkeit des FC Schalke 04, was aus einer Reihe von verliehenen Spielern wird, die ab dem 1. Juli eigentlich wieder einen gültigen Vertrag in Gelsenkirchen besitzen. Die Perspektiven sind dabei äußerst unterschiedlich.

Denn während Ozan Kabak auch bei Norwich City keine Eigenwerbung betreiben konnte, aktuell verletzt ausfällt und somit seinen gesunkenen Marktwert erst einmal nicht wieder erhöhen kann, hat der temporäre Abschied aus Schalke auch dem einen oder andere Akteur gut getan. Bei Amine Harit, der sich bei Olympique Marseille erst in den vergangenen Wochen zu einem wichtigen Spieler aufgeschwungen hat, bleibt freilich noch abzuwarten, ob die positive Entwicklung nachhaltig ist.

Matondo bereits mit elf Scorer-Punkten für Cercle Brügge

Schon die gesamte Saison über hingegen blüht Rabbi Matondo bei Cercle Brügge auf. Der 21 Jahre alte Waliser erzielte in 26 Einsätzen der belgischen Jupiler League neun Tore und bereitete zwei weitere Treffer vor.

Der Offensivmann, der Anfang 2019 verbunden mit großen Hoffnungen für stattliche neun Millionen Euro aus dem Nachwuchs von Manchester City verpflichtet wurde, auf Schalke die Erwartungen aber nie erfüllen konnte, hat sich mit seinen Leistungen sicherlich in den Notizblock einiger Vereine gespielt. In der Pole Position befindet sich indes Cercle Brügge, das über eine Kaufoption verfügt. Dass die Belgier die festgeschriebenen 3,5 Millionen Euro bezahlen können, ist allerdings fraglich. Laut „Bild“ ist es aber eine Möglichkeit, dass die AS Monaco Brügge das nötige Kleingeld zur Verfügung stellt und sich so längerfristig den Zugriff auf Matondo sichert. Die Monegassen haben den belgischen Klub für fünf Jahren als Ausbildungsverein gekauft und könnten in dieser Funktion nun auch in der Personalie Matondo eine entscheidende Rolle spielen.